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Geithain Grundstein für neue Kita ist im Mörtel
Region Geithain Grundstein für neue Kita ist im Mörtel
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17:16 19.05.2015
Lisa-Christin und Marvin legen die Grundsteinhülse für die neue Tautenhainer Kita ein. Quelle: Jens Paul Taubert

Eigentlich sollte die Zeremonie schon im Dezember vorigen Jahres erfolgen. Doch der Winter machte einen dicken Strich durch die Rechnung. Nichtsdestotrotz steht weiter das Ziel: Noch in diesem Jahr soll die neue Kita fertig werden.

"Jetzt geht's los..." intonierten die Mädchen und Jungen der jetzigen Kita "Conrad Felixmüller" Tautenhain, als sie sich gestern Vormittag mit der Hülse auf den Weg zur Baustelle machten. Die sollte wenig später in einer Mörtelschicht versenkt werden. Denn die Vorfreude auf den Umzug in ein neues modernes Gebäude ist auch bei den 55 Steppkes, die derzeit die nahe gelegene bisherige Einrichtung besuchen, und ihren Erziehern groß. "Fast jeden Tag stehen sie am Fenster und beobachten den Fortgang der Bauarbeiten, ließ Kita-Chefin Christine Stuhlträger wenig später bei der Zeremonie wissen. Und auch das Lied von den fleißigen Handwerkern zeugte vom Enthusiasmus der Kleinen.

Den haben auch alle an Planung und Bau Beteiligten trotz der zeitlichen Verzögerungen. "Ich bin guter Hoffnung, dass wir bis Dezember fertig sein werden", so Frohburgs Bürgermeister Wolfgang Hiensch (56, BuW), ehe er zur Kelle griff, um den Raum über der versenkten Hülse mit Mörtel zu füllen.Diese war vom Team der Kindereinrichtung zuvor mit Fotos und Kinderzeichnungen, einer LVZ und Kleingeld gefüllt worden.

Hiensch gab zudem einen kurzen Abriss, wie es zu dem größten Investvorhaben der Stadt in diesem Jahr kam. "Die Idee wurde ja erst im Oktober 2011 geboren. Da gehörte der Stadt nur das Grundstück. So ging seither manches wahrlich plitz, platz. Aber ich denke, es war eine gute und richtige Entscheidung."

War zunächst geplant, die neue Kindertagesstätte Tautenhain - sie soll 45 Kindergarten- und 24 Krippenplätze beherbergen - in zwei Bauabschnitten zu errichten, so beschloss der Stadtrat im August 2012, das Gebäude in einem Zug zu bauen. Die jetzige Strategie spart Zeit und Geld. "Wir hoffen auch, dass wir vielleicht die geplanten Kosten von etwa zwei Millionen Euro noch etwas unterbieten können", bekräftigte Bauamtsmitarbeiterin Anke Vogel. Sie hofft ebenso wie alle anderen, dass die zugesicherten Fördergelder in nächster Zeit wirklich abgerufen werden können, damit die Stadt nicht in Größenordnungen in Vorkasse gehen muss.

Derzeit laufen die Gründungsarbeiten im Krippenbereich durch die Firma Arlt aus Frankenhain und Rohbauarbeiten im künftigen Kindergartenteil durch Hedi-Bau Borsdorf parallel. "In den nächsten Wochen werden wir mit der Bodenplatte fertig. Dann geht's an die Leitungsarbeiten ums Gebäude", schilderte Martin Sebastian, Arlt-Bauleiter.

Und auch Günter Klemm, einer der Geschäftsführer der Ingenieurbüro Klemm und Hensen GmbH, wollte von einer Verschiebung des Einweihungstermins gestern nichts wissen: "Wir werden am Ziel keine Abstriche machen, Druck aufbauen, dass es wird."

Frohburgs Stadtrat jedenfalls vergab in seiner jüngsten Sitzung schon elf weitere Baulose - von Wärmedämmung und Außenputz der Fassade über Innenputz und -türen bis zu Fliesenlege- und Elektroarbeiten. Was untermauert: "Jetzt geht's los..."

Aus der Leipziger Volkszeitung vom 24.04.2013

Thomas lang

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