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Geithain Gundula Müller: Seit 20 Jahren als Töpferin auf eigenen Füßen
Region Geithain Gundula Müller: Seit 20 Jahren als Töpferin auf eigenen Füßen
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09:41 01.01.2010
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. „Ich glaube, ich war eine der ersten, wenn nicht überhaupt die Erste in Kohren-Sahlis, die nach der Wende im Handwerk solch eine Genehmigung erhielt“, denkt die heute 47-Jährige. 

Verbunden war das damals mit der Auflage, den Meisterbrief zu machen. Diese Verpflichtung konnte  sie 1995 abhaken. In der Steingasse 120 ist Müller bis heute an der Töpferscheibe aktiv, unterstützt von ihrem Mann Carsten. Das Werkstattgebäude allerdings hat sich in all diesen Jahren mächtig verändert. „Als ich anfing, hatten wir hier nur einen Raum, der sowohl Produktionsstätte wie Lagerraum und Verkaufsfläche war“, blickt sie zurück. Stück für Stück wurden die angrenzenden Räumlichkeiten ausgebaut und genutzt. 

Viele Zeugnisse ihren Tuns hat Müller in diesen 20 Jahren nicht nur in Krügen, Schüsseln, Bechern, Tellern und Ziergegenständen hinterlassen, sondern sie verhalf auch an vielen öffentlichen Gebäuden und Orten einstigen Schmuckstücken zu neuem Glanz. Erst kürzlich wurde von ihr dem Feuerriegel‘schen Brunnen in der Bornaer Dinterschule zu alter Schönheit verholfen, zuvor dem Töpfermädchen in Frohburg, Teilen des Kohren-Sahliser Töpferbrunnens oder dem Grabmal der Familie Krug von Nidda und Falkenstein in Frohburg.

Thomas Lang

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