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Geithain Gymnasiums-Radio "Take one" dreht auf
Region Geithain Gymnasiums-Radio "Take one" dreht auf
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19:58 23.02.2010
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Penig

Wenn sich von 17 bis 20 Uhr die Schule mit all ihren Facetten präsentiert, dann steht auch das kleine, aber feine Studio im weißen Gebäude offen. Radio zu machen, für Lucian Rietze ist das ein Traum. Seit einem Jahr gehört der Zehntklässler zum Stamm des Schülerradios „Take one“, nachdem er vorher ausgeholfen hatte und auf den Geschmack gekommen war. In allen Frühstückspausen des Freien Gymnasiums ist das Radio für 20 Minuten auf Sendung, montags und freitags gibt es außerdem in der Mittagspause aktuelle Schulnachrichten und vor allem eine Menge Musik. „Uns erreichen viele Musikwünsche von Mitschülern. Wenn wir die Titel haben, dann spielen wir sie“, sagt Rietze. Noch landen die meisten Wünsche in der Redaktion über diverse Internet-Netzwerke, in denen die Gymnasiasten unterwegs sind. Demnächst wird „Take one“ eine eigene Homepage haben, die mit der offiziellen Präsentation der Schule verlinkt ist. Für den guten Ton – der zurzeit allerdings nur auf dem Schulhof zu empfangen ist, über eine Verkabelung des Speiseraums wird nachgedacht – sorgt ein kaum zehnköpfiges Team unter Regie von Marcel Kästner. Der hatte sich vor drei Jahren des schon 2001 initiierten Radioprojektes angenommen, das nach dem abiturbedingten Weggang der Redaktion ins Ungewisse steuerte. Jetzt steckt Kästner selbst in den Abitur-Vorbereitungen, doch eine Sendepause bei den Radiomachern steht nicht noch einmal zu befürchten. Rietze wird nachrücken, und es gibt engagierte Mitstreiter aus den jüngeren Jahrgängen. Beim Tag der offenen Tür am Freitagabend werden sich, weiß Rietze aus der Erfahrung, die potenziellen Gymnasiasten von morgen ein Bild vom Radiostudio machen. Das ist nahe der Aula untergebracht und mit Laptops, Mischpult und Mikrofonen modern ausgestattet. „Wir haben Sponsoren gefunden, die uns bei diesen Anschaffungen unterstützten“, sagt der Vize-Studiochef. Pädagogisch betreut werden die Radio-Enthusiasten von Beratungslehrer Ralph Wollny. Fachlich und sprachlich bilden sie sich mit Hilfe von Fachlehrern, aber auch bei Studiovisiten etwa in Chemnitz weiter. Radio sei wichtig, „damit man sich quasi wie zu Hause fühlt“, sagt Lucian Rietze und freut sich schon auf die Moderation am Freitagabend. Dass er später beruflich etwas mit Medien zu tun haben will, steht für ihn längst fest: „Und den anderen von uns geht es da ganz ähnlich.“ Nach dem Tag der offenen Tür im Januar lädt das Freie Gymnasium Penig nun am Freitag von 17 bis 20 Uhr ein. Die Besucher erhalten Einblicke in Schulalltag und Schulkonzept, können die Fachkabinette besichtigen und sich über Freizeitangebote informieren. Das Team des Schülercafés sorgt für einen Imbiss.

Ekkehard Schulreich

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