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Gymnastik, Tanz, Kegeln: Senioren lassen sich in Frohburg begeistern

Seniorensportspiele Gymnastik, Tanz, Kegeln: Senioren lassen sich in Frohburg begeistern

Mehr als 320 Frauen und Männer nahmen an der Neuauflage der Seniorensportspiele teil, die am Montag in Frohburg stattfand. Ältere Aktive aus Geithain und Borna, Grimma und Markkleeberg erlebten an zahlreichen Stationen aktive und gesellige Stunden.

Das Frohburger Naturbad macht es möglich: Wassergymnastik unterm Himmelszelt.

Quelle: Jens Paul Taubert

Frohburg. Für Stunden war das Frohburger Naturbad am Montag in der Hand der sportverrückten älteren Semester: Zum Auftakt der sachsenweit ausgerichteten Seniorensportwoche hatte der Kreissportbund Vereine aus dem Leipziger Land und aus dem Muldental zu einem gemeinsamen großen Sportfest eingeladen. Seit 1997 findet dieser Auftakt aller zwei Jahre in Frohburg statt – im Wechsel mit einem Ort im Muldental; zuletzt war das Grimma. Das Bad, eingebettet in Grün, bietet anerkannt gute Möglichkeiten und gestattet nicht zuletzt auch Wassergymnastik unter freiem Himmel. Rund 320 Sportlerinnen und einige wenige Sportler ab 50 Jahre absolvierten ein ambitioniertes Programm, genossen dann aber beim Sportlerball im Schützenhaus auch Geselligkeit und Austausch.

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Im Naturbad Frohburg hat der Kreissportbund am Montag die Seniorensportspiele ausgerichtet. Vor allem Frauen ab 50 Jahre, aber auch ein paar Männer absolvierten ein ambitioniertes Programm, genossen dann aber beim Sportlerball im Schützenhaus auch Geselligkeit und Austausch. Aller zwei Jahre ist die Rennstadt Gastgeber.

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„Ich bin bestimmt zum zehnten Mal dabei. Die Stadt erkundet habe ich aber noch nie“, sagte Margot Miethling. Mit ihren Mitstreiterinnen vom 1. Grünauer Fitness-Clubs 1990 nahm sie dafür im Kohrener Landexpress Platz, ehe sie sich Schweißtreibendem widmete. „Wir kommen immer wieder gern her“, sagte Gabi Schwarze vom Röthaer SV. Vereinskollegin Ingrid Naumann-Habekuß bestätigte das: „Wer einmal dabei war, zieht die anderen mit. Es gibt immer ganz tolle Sachen, die wir gerne ausprobieren.“

„Bewegung an der frischen Luft tut gut. Etwas Besseres kann es nicht geben“, sagte Ingeborg Bischoff vom Grimmaer Gymnastikverein. Für Gretel Sommer aus dieser Gruppe waren es die zweiten Seniorensportspiele: „Es ist einfach schön, dass es so was für uns gibt.“ Marianne Gründel aus der TSG Markkleeberg von 1903 gab sich als langjährige Teilnehmerin zu erkennen. „Ich schätze die Gemeinschaft sehr.“ Vereinsmitstreiterin Barbara Möbis wollte den Genuss ausdrücklich nicht nur auf den sportlichen Stationsbetrieb beschränkt wissen: „Wir freuen uns auch auf den Ball am Nachmittag, auf das Büffet, auf den Spaß, den wir haben.“

Gymnastik im Wasser mit Geräten, Bewegung mit Tüchern zu Musik sowie im nahen Schützenhaus Kegeln und Schach – das und noch einiges mehr stand am Montag auf dem Programm. Jede Gruppe wählte aus den Angeboten aus, was den Akteuren am meisten zusagte. Ungebrochen großer Beliebtheit erfreute sich der „Tanzspaß mit Alex“. Für 25 Bewohner des Seniorenheimes Am Harzberg wurde Sitzgymnastik direkt „daheim“ angeboten. Die Aufwärmung mit Musik leitete Gudrun Paul vom Gymnastikverein Grimma, die wie viele andere Trainer die Veranstaltung seit Jahren mitprägt. Ein „Aushängeschild des Sports der Älteren“ nannte Regina Brand vom Landessportbund die Veranstaltung. Sie sei wichtig, um Menschen zusammenzuführen, aber auch, um für den Sport im Alter öffentlichkeitswirksam zu werben. „Für mich ist es deshalb eine Herzensangelegenheit, die Spiele zu besuchen.“

Frohburgs Bürgermeister Wolfgang Hiensch (BuW) begrüßte die Sportlerinnen und Sportler von der Bühne aus. „Treiben Sie Sport und kommen Sie weiter nach Frohburg. Vielleicht stehe ich eines Tages mit Ihnen auf dem Rasen“, sagte er mit Blick auf seine 2022 endende Amtszeit. Andreas Woda, Schatzmeister des Kreissportbundes, lobte „die herrliche Kulisse“ des Stadtbads, hieß alle Teilnehmer willkommen und machte sich angesichts des überragenden weiblichen Starterfelds so seine – nicht ganz ernst gemeinten – Gedanken: „Vielleicht ist das so, weil Männer lieber Sport gucken.“

Von Ekkehard Schulreich

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