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Häuslebauer können Mitte des Jahres loslegen

Häuslebauer können Mitte des Jahres loslegen

Einen symbolischen ersten Spatenstich gab es gestern für das Eigenheimgebiet "Südhang" an der Colditzer Straße in Geithain. Die Erschließung des ersten Abschnittes mit 17 Bauplätzen hatte in der Vorwoche begonnen und soll bis Ende Juli abgeschlossen sein.

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Symbolischer erster Spatenstich für das neue Eigenheimgebiet "Südhang" in Geithain.

Quelle: Jens Paul Taubert

Geithain. Dann können die Bauherren loslegen, einige warten schon ungeduldig darauf.

 

 

Das sei ein guter Moment für Geithain, erklärte Bürgermeisterin Romy Bauer (parteilos). Sie freue sich sehr, dass ein Erschließungsträger für das Gebiet gefunden wurde, der das nun anpackt. Sie dankte allen, die an dem Projekt beteiligt sind, und den Bauinteressenten für ihre Geduld. Für manchen von ihnen sei das auch eine Zitterpartie gewesen. Die Stadtchefin erinnerte daran, das sie eigentlich schon vor zwei Jahren im künftigen Wohngebiet "Südhang" habe Bagger sehen wollen. Wenn es nun bald ans Bauen gehe, bekomme das Ganze eine Eigendynamik. "Damit wird möglich, dass alles belegt wird", hofft sie.

 

 

"Auf gutes Gelingen, dass es keine bösen Überraschungen gibt und der Abverkauf so weitergeht", erklärte Nicky Dreihaupt. Er ist einer der beiden Gesellschafter der DCI Projektentwicklung- und Betreuungs GmbH, der andere ist Frank Czichos. Die Gesellschaft hat das überplante Gebiet "Südhang" an der Colditzer Straße von der Stadt gekauft und die Erschließung übernommen. Die beiden Gesellschafter hätten vor, in Zukunft auch weitere gemeinsame Projekte anzugehen, erklärte Dreihaupt auf LVZ-Nachfrage.

 

 

"Ab Jahresmitte können die Bauherren starten", kündigte er an. Die Erschließung soll bis 31. Juli beendet sein. Dann kann der Bau der ersten Häuser beginnen. Im ersten Bauabschnitt wird das Baufeld für 17 Eigenheimplätze erschlossen, im zweiten Abschnitt werden es dann noch einmal 14 weitere Bauplätze sein. Das Gebiet umfasst insgesamt 3,6 Hektar. "Rund die Hälfte des ersten Bauabschnittes ist vergeben", erklärte Dreihaupt. Künftige Bauherren würden vor allem aus Geithain und Umgebung kommen, aber auch aus Richtung Leipzig sowie Chemnitz. Für diese sei die gute Verkehrsanbindung der Stadt ein wichtiges Argument - genau in der Mitte zwischen Leipzig und Chemnitz gelegen, mit direktem Anschluss zur Autobahn 72, zum Zug und zur S-Bahn.

 

 

Die Erschließung erfolgt durch das Unternehmen ATS Chemnitz und umfasst neben Straßen, Gehwegen und Parkplätzen auch Abwasser- und Regenwasserkanäle sowie die Verlegung weiterer Medien. Die Erschließung hatte, wie berichtet, in der Vorwoche begonnen. Bislang sei Mutterboden abgetragen worden, erklärte Bauleiter Ulrich Pinder. Gestern sollten Baugrunderkundigungen beginnen und der Kanalbau. Die Archäologen hatten sich bereits im Januar auf dem geplanten Baufeld umgeschaut und nichts von Interesse gefunden. Die Baubedingungen seien derzeit gut, auch wenn der Regen woanders fehle, so der Bauleiter.

 

 

"Wir freuen uns, dass sich nun etwas tut", betonte Dreihaupt. Ursprünglich hatte die Erschließung, wie berichtet, bereits eher beginnen sollen. Das habe sich durch die notwendigen Planveränderungen verschoben. Der bürokratische Prozess habe sich relativ lange hingezogen, erklärte auch Kerstin Jesierski, Bauchefin im Geithainer Rathaus. Sven Jakobeit vom Leipziger Ingenieurbüro Hirsch GbR hatte die Pläne in der Ratssitzung vom September vorgestellt (die LVZ berichtete).

 

 

Ist das Gebiet "Südhang" erschlossen, wird es in Geithain erstmals wieder ein großes Angebot an Bauplätzen für interessierte Eigenheimbauer geben. Derzeit kann die Kommune Häuslebauer nur auf vier Plätze in Geithain-West verweisen, die nach Abriss eines Wohnblockes entstanden. Anfragen dafür habe es gegeben, aber bislang keine ernsthaften Interessenten, erklärte Jesierski.

Aus der Leipziger Volkszeitung vom 25.03.2014
Inge Engelhardt

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