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Happy Time im Frohburger Schulclub

Happy Time im Frohburger Schulclub

Nun ist "Happy Time" wieder Programm: Der Frohburger Schulclub ist nach anderthalb Jahren Auslagerung glücklich zurückgekehrt in sein Domizil im Souterrain der Grundschule.

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Der Schulclub in Frohburg wird wieder eröffnet - Karla (li.) macht den symbolischen Scherenschnitt, Julia und Sandro (r.) halten das Band.

Quelle: Jens Paul Taubert

Darauf stießen Karla, Victoria, Sandro, Marie, Niklas und viele andere Stammgäste am Dienstag mit Leiterin Sabine Böttcher an - mit Milchshakes. "Die Kinder sind wie verwandelt. Sie genießen ganz offensichtlich, dass sie wieder hier unten sind", sagte Böttcher, die alle liebevoll Biene nennen.

Seit drei Jahren leitet sie die Freizeiteinrichtung, die von Montag bis Freitag von Unterrichtsschluss bis 15.30 Uhr und zur Abfahrt der Busse für die Frohburger Oberschüler eine frequentierte Adresse ist. Vor allem die Fünft- bis Achtklässler nutzen die angebotenen Arbeitsgemeinschaften, erledigen hier gemeinsam ihre Hausaufgaben, nutzen auch die Möglichkeit, einfach mal abzuhängen - zu "chillen", wie es die Frohburgerin Victoria Stengler aus der Klasse 6a formulierte, froh darüber, dass das "nicht mehr in einem Klassenzimmer" stattfindet.

Wegen eines Wasserschadens in der Kinderkrippe musste der Schulclub über viele Monate in ein Interim ziehen, denn im Keller fand vorübergehend der Hort die "Einsteins" Quartier (die LVZ berichtete). "Unsere Tanzgruppen mussten in die Aula gehen. Schön war das nicht", sagte Leonie Mühling (7a) aus Greifenhain. Jetzt stehe zum Glück wieder der Probenraum im Untergeschoss zur Verfügung. Mindestens an einem Tag pro Woche sind hier unten Niklas Winkler aus Zedtlitz und Sandro Fischer aus Wyhra anzutreffen. Beide besuchen die Klasse 5b, sind im Club kreativ und in guter Gesellschaft. Der Keller sei ihm bereits als Grundschüler aufgefallen, erzählte Sandro: "Als ich in die Fünfte kam, hab' ich vorbeigeguckt - und bin geblieben."

Die Arbeitsgemeinschaft Kreatives Gestalten schätzt die Bornaerin Maria Hodurek (6c): "Für mich ist das sehr entspannend. Ich lasse mich zweimal in der Woche hier sehen." Karla Köhler aus Greifenhain (5a) hatte gerade ein kleines Eulen-Kissen unter der Nadel: "Ist das so richtig, Biene?", fragte sie in die Runde. Und die Angesprochene half ihr prompt. Eine Atmosphäre der Leichtigkeit war spürbar in den drei Kellerräumen, die vor dem Rück-Umzug extra frisch gemalert worden waren. "Alle sind froh, wieder hier zu sein", sagte Sabine Böttcher. Und vergaß nicht, sich bei den Zehntklässlern zu bedanken, die beim Möbeltransport mit zupackten - aus alter Verbundenheit.

Aus der Leipziger Volkszeitung vom 05.02.2015
Ekkehard Schulreich

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