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Heimatverein in Roda muss bald Heimatstube räumen

Frohburg Heimatverein in Roda muss bald Heimatstube räumen

Der Zeitpunkt, da der Rodaer Heimatverein seine kleine Heimatstube wird aufgeben müssen, rückt näher. Die Stadt Frohburg möchte die alte Kirchschule, in dem die Schätze zur Dorfgeschichte lagern, verkaufen. Sie hat keine Verwendung für das Kirchschullehen.

Vereinsvorsitzende Christa Kipping in der Heimatstube Roda.

Quelle: Jens Paul Taubert

Frohburg/Roda. Der Zeitpunkt, da der Rodaer Heimatverein seine kleine Heimatstube wird aufgeben müssen, rückt näher. Die Stadt Frohburg möchte die alte Kirchschule, in dem die Schätze zur Dorfgeschichte lagern, verkaufen. Sie hat keine Verwendung für das Kirchschullehen. „Wir haben bis heute keinen Käufer gefunden. Mehrere Interessenten haben sich das Gebäude und Grundstück angesehen, es gab bisher aber noch keinen Kaufantrag“, sagt Bürgermeister Wolfgang Hiensch (BuW) zum aktuellen Stand. Finde man aber einen Käufer, sei „davon auszugehen, dass mit Unterzeichnung des Kaufvertrages ein konkreter Termin benannt wird, bis wann der Heimatverein und andere Nutzer das Gebäude und Grundstück beräumen müssen“. Üblicherweise blieben zwischen der Unterzeichnung eines Kaufvertrages bis zum Eigentumsübergang und der Freilenkung mindestens drei Monate. Darauf solle sich der Verein einstellen.

Anderweitige Unterbringungs- oder Lagermöglichkeiten für das Ausstellungsgut könne die Stadt nicht bieten. „Bereits vor Jahren wurde auch im Rahmen der Fremdenverkehrspolitik im Kohrener Land klargestellt, dass für Sammlungen zum ländlichen Brauchtum und der Historie der Landwirtschaft einzig das Rittergut Prießnitz als zentralem Ort für die Region unterstützt wird“, so Hiensch. Dort könnte auch das Sammlungsgut aus Roda aufbewahrt und in Ausstelllungen integriert werden. Es sei dem Verein aber natürlich freigestellt, sich selbst Ausweichquartiere zu suchen und zu betreiben. Mit einer finanziellen Unterstützung durch die Stadt könne er aber nicht rechnen.

„Wir werden als Verein überlegen, wie es weitergeht, werden Alternativen suchen und prüfen“, sagt die Vereinsvorsitzende Christa Kipping. Dass die Stadt die Immobilie verkaufen wolle, sei nicht neu. Jetzt werde man den Fundus genau erfassen. In vielen Fällen handele es sich ohnehin um Leihgaben. Die würden, wenn es die Heimatstube nicht mehr gebe, den Leihgebern zurückgegeben: „Das ist in unserem Statut so festgelegt.“ Möglicherweise billige ein Käufer dem Verein einen Raum für die Heimatstube zu. Möglich auch, dass man innerhalb des Dorfes ein neues Quartier finde. Darüber werde man sich jetzt im Vorstand und mit den Mitgliedern verständigen. Dass die Ausstellungsstücke nach Prießnitz wechselten, sei eher wenig wahrscheinlich, so Kipping. Sie gehörten nach Roda, und die Prießnitzer verfügten gewiss selbst über eine große Zahl vergleichbarer Exponate.

Von Ekkehard Schulreich

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