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Hoher Besuch in Geithainer Werkstätten

Hoher Besuch in Geithainer Werkstätten

In Geithain die Werkstatt für behinderte Menschen und der Fahrdienst, in Kohren-Sahlis die Wohnstätte und das Altenpflegeheim: Holger Löser, der Präsident des sächsischen Deutschen Roten Kreuzes hatte gestern ein ambitioniertes Programm zu absolvieren.

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In der Gestellfertigung der DRK-Werkstätten Geithain montieren Markus Merkel (l.) und Janine Revier (r.). Dabei schauen ihnen über die Schulter (v. l.) Falk Mehner, Sachsens DRK-Präsident Holger Löser sowie Heidrun Naumann, Barbara Eifert, Gottfried Löw und Peter Winter.

Quelle: Jens Paul Taubert

Geithain. Der DRK-Kreisverband Geithain - unter den 39 im Freistaat zwar nicht der größte, aber ein sehr agiler - hatte ihn eingeladen, um Einblicke in seine Tätigkeitsfelder zu geben und um über aktuelle Themen zu sprechen.

"Wir arbeiten sehr eng mit unserem Landesverband zusammen", sagte Kreisgeschäftsführerin Heidrun Naumann, die sich über den Besuch freute. Und sie nahm die Gelegenheit wahr, auf ein Problem hinzuweisen: die nach Gesetzesänderungen neu zu organisierende Ausbildung der Notfall-Sanitäter im Freistaat: "Das ist noch nicht bis zum Ende geklärt."

"Über unsere Leistung nimmt der Bürger uns wahr", sagte Landes-Chef Holger Löser. Daraus erwachse ein großer Anspruch an das DRK, das in Sachsen in vielen Bereichen aktiv sei. Der Geithainer Verband, neben dem Landesverband Träger einer der beiden Behinderten-Werkstätten des DRK, sei da breit und gut aufgestellt. Mit 220 Mitarbeitern zähle er nicht nur zu den großen Arbeitgebern der Region. Von der Behinderten-Betreuung bis zum Rettungsdienst, von der Altenpflege bis zum betreuten Wohnen, von sozialen Dienstleistungen bis zur Absicherung der Blutspende-Termine werde hier auch ein weites Feld bestellt.

"Unser Rückgrat sind die Ehrenamtlichen", sagte Löser und machte ihnen ein großes Kompliment. Um auch in der Zukunft erfolgreich zu sein, brauche die Organisation aber dringend Nachwuchs - vom Jugend-Rotkreuz bis zu jenen, die Veranstaltungen absichern helfen.

Dass die Arbeit des Roten Kreuzes ausstrahle, bekräftigte Gottfried Löw, der Vorsitzende des Kreisverbandes, beim Rundgang durch die Geithainer Werkstatt. "Was wir hier anbieten, wird von den Menschen gern genutzt", sagte er. Werkstattleiter Falk Mehner verwies auf 18 produzierende Gewerbe unter diesem Dach. Behinderten aus einem großen Einzugsbereich werde so die Möglichkeit gegeben, unter Anleitung einer Arbeit nachzugehen. Mit vielen Firmen arbeite man seit Langem schon zusammen, so Mehner: "An dieser Kontinuität ist uns sehr gelegen."

Aus der Leipziger Volkszeitung vom 27.01.2015
Ekkehard Schulreich

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