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Hunderte Besucher kommen zum Kohrener Töpfermarkt

Hunderte Besucher kommen zum Kohrener Töpfermarkt

 Kohren-Sahlis. Der Sonntag machte mit Sonnenstrahlen den kühlen Auftakt tags zuvor vergessen: Viele Hundert Besucher nutzten das Wochenende, um dem 18. Töpfermarkt in Kohren-Sahlis am Wochenende einen Besuch abzustatten.

Selbst am eher trüben Sonnabend waren die drei Dutzend Stände, die auf dem Markt mit dem Töpferbrunnen aufgebaut waren, frequentiert. Parallel dazu lockte ein abwechslungsreiches Bühnenprogramm die Gäste an.

„Die Leute hier geben sich unheimlich viel Mühe. Das muss man einfach belohnen“, meinte Angela Tirschler, die aus Hartha zu einen Besuch des Töpfermarktes gekommen war. Vor allem im Frühjahr komme sie gern in das Kohrener Land, um mit ihrem Mann spazieren zu gehen.

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Kohren-Sahlis. Der Sonntag machte mit Sonnenstrahlen den kühlen Auftakt tags zuvor vergessen: Viele Hundert Besucher nutzten das Wochenende, um dem 18. Töpfermarkt in Kohren-Sahlis einen Besuch abzustatten. Selbst am trüben Sonnabend waren die Stände, die auf dem Markt mit dem Töpferbrunnen aufgebaut waren, frequentiert. Parallel dazu lockte ein abwechslungsreiches Bühnenprogramm die Gäste an.

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Annette Krüger aus Zörbig bei Bitterfeld gab sich als ausgewiesene Keramik-Freundin zu erkennen, die es genoss, zwischen den Ständen zu schlendern und zu schauen: „Ich finde den Markt schön.“ Karin Wohlgemuth aus Böhlen ist schon mehrfach zum Töpfermarkt in die Stadt gekommen. Sie schätze das Flair, sagte sie, und sie sei immer wieder überrascht von der Vielfalt der handwerklichen und künstlerischen Angebote. Sich erst einmal überraschen lassen wollte sich Hans-Joachim Gebhardt aus Neukirchen, der sich mit seiner Familie durch die Besucher schob: „Wir sind zum ersten Mal hier. Wir wollen sehen, was es so gibt.“ Unter die Töpfermarkt-Besucher mischten sich Mitglieder der Posaunenchöre Schwanebeck und Magdeburg, die in Kohren-Sahlis ein Wochenende verbrachten. So Dirk Korbicki, dem die Atmosphäre der Veranstaltung gut gefiel. Angetan war auch Egbert Thon aus dem thüringischen Clingen, der einen Besuch bei Freunden zu einem Markt-Abstecher nutzte. Wegen des feuchten Wetters lagen einige Parkplätze etwas außerhalb, doch hatten die Veranstalter vom Verein Kohrener Töpfermarkt einen Pendelverkehr mit Kremsern eingerichtet. Besucher, die beim Schauen und Kaufen eine Pause einlegen wollten, konnten auf der Marktbühne an beiden Nachmittagen ein vielfältiges Programm erleben. Gestaltet wurde es von Vereinen und Ensembles aus der Stadt und aus der gesamten Region. Eröffnet wurde das Fest traditionell durch die beiden Töpfermeisterinnen Karina Werner vom Töpferhaus Arnold und Gundula Müller sowie Mädchen der Kohrener Grundschule, die als Startsignal einen Topf zerschlugen. Die beiden Meisterinnen zogen darauf mit einem mit Holzwolle gepolsterten Handwagen los, um für die große Tombola von jedem präsenten Keramiker ein Gefäß zu erbitten. Die Tombola, bei der es nicht nur Tonwaren gab, erfreute sich großer Resonanz. „Ich habe am Blaudruck-Stand fünf Lose gekauft und prompt eine Blaudruck-Tischdecke gewonnen“, freute sich Susanne Jehnich aus Kohren-Sahlis. Dass der Töpfermarkt nicht nur für Auswärtige attraktiv, sondern für die Kohrener ein Muss ist, bestätigte Helga Skrypczyk: „Das ist eine schöne Tradition. Nachher kommt noch meine ganze Familie.“ Marion Pawelczyk schätzt vor allem die Erzeugnisse der einheimischen Töpfermeisterinnen: „Die werden bei uns gern genutzt.“ „Die alte Stadt, der Markt, das ist ein gutes Ambiente“, meinte Töpfermeister Helmut Auerbach, der einige Jahre nicht in Kohren-Sahlis präsent war, nun aber mit einem Stand wiederkam. „Das ganze Umfeld ist schön“, bestätigte Irina Schütze-Schulze, die nördlich von Berlin eine Werkstatt betreibt und zum dritten Mal hierher reiste. Auch Klaus Lindner aus Börnecke, der künstlerische Keramik anbot, kommt regelmäßig nach Kohren-Sahlis. „Für die wirklich schönen Dinge haben viele aber spürbar weniger Geld“, meinte er. Edgar Hampel aus der Eschefelder Schäferei, der unter anderem Schafwollsocken verkaufte, kam das Wetter zupass: „Bei 30 Grad würden mich die Leute belächeln.“ „Heute hat die Sonne natürlich noch mehr Leute rausgelockt“, resümierte Gundula Müller gestern Nachmittag. Insgesamt sei die Resonanz gut wie in den vergangenen Jahren gewesen: „Froh sind wir, dass so viele Helfer unseren Topfmarktverein unterstützten.“ Dieses Dankeschön bekräftigte Karina Werner: „Und mit dem Marktverlauf sind wir durchaus zufrieden, denn heute kamen die, die sich gestern nicht so recht raustrauen.“

„Die Leute hier geben sich unheimlich viel Mühe. Das muss man einfach belohnen“, meinte Angela Tirschler, die aus Hartha zu einen Besuch des Töpfermarktes gekommen war. Vor allem im Frühjahr komme sie gern in das Kohrener Land, um mit ihrem Mann spazieren zu gehen. Annette Krüger aus Zörbig bei Bitterfeld gab sich als ausgewiesene Keramik-Freundin zu erkennen, die es genoss, zwischen den Ständen zu schlendern und zu schauen: „Ich finde den Markt schön.“ Karin Wohlgemuth aus Böhlen ist schon mehrfach zum Töpfermarkt in die Stadt gekommen. Sie schätze das Flair, sagte sie, und sie sei immer wieder überrascht von der Vielfalt der handwerklichen und künstlerischen Angebote. Sich erst einmal überraschen lassen wollte sich Hans-Joachim Gebhardt aus Neukirchen, der sich mit seiner Familie durch die Besucher schob: „Wir sind zum ersten Mal hier. Wir wollen sehen, was es so gibt.“ Unter die Töpfermarkt-Besucher mischten sich Mitglieder der Posaunenchöre Schwanebeck und Magdeburg, die in Kohren-Sahlis ein Wochenende verbrachten. So Dirk Korbicki, dem die Atmosphäre der Veranstaltung gut gefiel. Angetan war auch Egbert Thon aus dem thüringischen Clingen, der einen Besuch bei Freunden zu einem Markt-Abstecher nutzte.

Wegen des feuchten Wetters lagen einige Parkplätze etwas außerhalb, doch hatten die Veranstalter vom Verein Kohrener Töpfermarkt einen Pendelverkehr mit Kremsern eingerichtet. Besucher, die beim Schauen und Kaufen eine Pause einlegen wollten, konnten auf der Marktbühne an beiden Nachmittagen ein vielfältiges Programm erleben. Gestaltet wurde es von Vereinen und Ensembles aus der Stadt und aus der gesamten Region. Eröffnet wurde das Fest traditionell durch die beiden Töpfermeisterinnen Karina Werner vom Töpferhaus Arnold und Gundula Müller sowie Mädchen der Kohrener Grundschule, die als Startsignal einen Topf zerschlugen. Die beiden Meisterinnen zogen darauf mit einem mit Holzwolle gepolsterten Handwagen los, um für die große Tombola von jedem präsenten Keramiker ein Gefäß zu erbitten. Die Tombola, bei der es nicht nur Tonwaren gab, erfreute sich großer Resonanz. „Ich habe am Blaudruck-Stand fünf Lose gekauft und prompt eine Blaudruck-Tischdecke gewonnen“, freute sich Susanne Jehnich aus Kohren-Sahlis. Dass der Töpfermarkt nicht nur für Auswärtige attraktiv, sondern für die Kohrener ein Muss ist, bestätigte Helga Skrypczyk: „Das ist eine schöne Tradition. Nachher kommt noch meine ganze Familie.“ Marion Pawelczyk schätzt vor allem die Erzeugnisse der einheimischen Töpfermeisterinnen: „Die werden bei uns gern genutzt.“

„Die alte Stadt, der Markt, das ist ein gutes Ambiente“, meinte Töpfermeister Helmut Auerbach, der einige Jahre nicht in Kohren-Sahlis präsent war, nun aber mit einem Stand wiederkam. „Das ganze Umfeld ist schön“, bestätigte Irina Schütze-Schulze, die nördlich von Berlin eine Werkstatt betreibt und zum dritten Mal hierher reiste. Auch Klaus Lindner aus Börnecke, der künstlerische Keramik anbot, kommt regelmäßig nach Kohren-Sahlis. „Für die wirklich schönen Dinge haben viele aber spürbar weniger Geld“, meinte er. Edgar Hampel aus der Eschefelder Schäferei, der unter anderem Schafwollsocken verkaufte, kam das Wetter zupass: „Bei 30 Grad würden mich die Leute belächeln.“

„Heute hat die Sonne natürlich noch mehr Leute rausgelockt“, resümierte Gundula Müller am Sonntagnachmittag. Insgesamt sei die Resonanz gut wie in den vergangenen Jahren gewesen: „Froh sind wir, dass so viele Helfer unseren Topfmarktverein unterstützten.“ Dieses Dankeschön bekräftigte Karina Werner: „Und mit dem Marktverlauf sind wir durchaus zufrieden, denn heute kamen die, die sich gestern nicht so recht raustrauen.“

Ekkehard Schulreich

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