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Geithain Im Mai wird über Höhe der Ausgleichsbeiträge diskutiert
Region Geithain Im Mai wird über Höhe der Ausgleichsbeiträge diskutiert
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15:14 29.03.2011
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Bad Lausick

In welchem Maße der Einzelne durch die Stadt zur Kasse gebeten wird, ist noch unklar. Fest steht aber: Der Kelch wird an niemandem vorübergehen.

„Auf alle Fälle wird etwas fällig", bestätigt Bürgermeister Josef Eisenmann auf LVZ-Nachfrage. Über die Modalitäten müsse man sich im Stadtrat verständigen. Die Zahlen, die die Grundlage für eine Berechnung der Beiträge bildeten, habe man auf dem Tisch. Die Stadt und der Sanierungsträger DSK werteten sie jetzt aus. Im Mai würden die Erkenntnisse dann im Stadtparlament vorgestellt, ehe es straßenzugweise Versammlungen gebe. Der Rat müsse entscheiden, in welcher Weise die Grundstückseigentümer in die Pflicht genommen würden. „Ich kann mir vorstellen, dass Abschläge auf die geforderten Summen möglich sind", sagt der Bürgermeister. Wer bereit - und in der Lage - sei, die dann per Bescheid geforderten Beiträge in kurzer Frist zu zahlen, könne mit einem Nachlass auf diese Summe rechnen.

Wie hoch der sei, müsse der Stadtrat klären, so der Bürgermeister. Andere Kommunen verführen zumindest auf diese Weise. In Groitzsch etwa gelten Abschläge von bis zu 20 Prozent. Sind es mehrere Hundert oder gar mehrere Tausend Euro, die Grundstückseigentümer zahlen müssen? Diese Frage treibt derzeit viele, die in der Bad Lausicker Innenstadt - und damit in den Grenzen des Anfang der neunziger Jahre proklamierten Sanierungsgebietes - ein Anwesen haben, um. Mit dem ins Haus stehenden Beitrag sollen die Eigentümer nach dem Willen des Gesetzgebers einen Ausgleich dafür zahlen, dass in den vergangenen Jahren das Umfeld ihrer Grundstücke mit Fördermitteln aufgewertet wurde - unabhängig davon, ob sie selbst solche Gelder in Anspruch nahmen. Ob eine solche Wertsteigerung überhaupt vorliegt, ermittelt der Gutachterausschuss des Landkreises anhand von Grundstücksverkaufserlösen.

Ekkehard Schulreich

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