Volltextsuche über das Angebot:

1 ° / -6 ° wolkig

Navigation:
Google+ Instagram YouTube
Im Sommer 2014 soll die neue Halle fertig sein

Im Sommer 2014 soll die neue Halle fertig sein

Im Sommer 2014 soll die neue Zwei-Felder-Halle neben der Bad Lausicker Mittelschule nutzbar sein. Sie ersetzt die anderthalb Jahrhunderte alte städtische Turnhalle, die völlig verschlissen ist und die im Frühjahr abgerissen wird.

Voriger Artikel
(Bau-)Platz für junge Familien in Breitenborn
Nächster Artikel
7335 Stunden ehrenamtlich im Einsatz

So sieht die neue Halle aus. Durch Glasbänder soll viel Tageslicht ins Innere kommen.

Quelle: höer

Bad Lausick. Knapp drei Millionen Euro investiert die Stadt in den Neubau, der dem Schul- und dem Vereinssport gleichermaßen dienen soll - und der längst überfällig ist.

Der Bauantrag für die neue Halle und der Abrissantrag für die alte sind gestellt. "Wir planen, dass wir nach dem 20. Mai beginnen können", sagt der Bad Lausicker Bürgermeister Josef Eisenmann (CDU), froh, dass dieses Vorhaben endlich realisiert wird. Auf 2,9 Millionen Euro sind die Baukosten veranschlagt. Eine gute Million steuert der Freistaat bei, knapp zwei Drittel muss die Kurstadt selbst aufbringen. Ursprünglich war der Hallen-Neubau schon vor vier Jahren geplant, doch dann musste das dafür ins Auge gefasste Geld in den Brandschutz der Mittelschule investiert werden. "Das Bauwerk und den Bauablauf wollen wir beim Tag der offenen Tür in der Mittelschule am 23. Februar vorstellen", kündigte Eisenmann an.

Entworfen hat die Zwei-Felder-Halle der Bad Lausicker Architekt Axel Höer. "Mit 45 mal 23 Metern ist sie nur unwesentlich kleiner als eine Drei-Felder-Halle", sagt der Plane. "Verglaste Ecken und ein Oberlicht-Band werden die Bau die Massigkeit nehmen." Wert habe er auf möglichst viel Tageslicht in der Halle gelegt. Die Umkleide- und Sanitärräume verteilen sich auf zwei Stockwerken. Eine natürliche Geländekante wird so in das Bauwerk integriert, dass für die Zuschauer von Sportveranstaltungen zwei Reihen mit insgesamt 80 Plätzen entstehen. Die Freitreppe, die zwischen Halle und Kinder- und Jugendzentrum einst hinunter auf den Sportplatz führte, wird wieder errichtet. Der Hauptzugang ist an der großen Grünanlage. Parkplätze entstehen hinter dem Komplex am Angermühlenweg. Höer rechnet mit einer Bauzeit von einem reichlichen Jahr.

In dieser Zeit müssen Mittelschule und Sportvereine anderweitig unterkommen. "Die Schulleitung ist dabei, einen Vorschlag zu erarbeiten", sagt der Bürgermeister mit Blick auf den Sportunterricht. Nicht nur die Halle stehe bis zum Sommer 2014 nicht zur Verfügung. Gesperrt werde auch der Sportplatz, weil der für Baustoffe und Technik benötigt wird. Ohnehin muss dieser wenig attraktive Platz hergerichtet werden. Dafür will die Stadt einen weiteren Förderantrag stellen. Die Umsetzung erfolgt dann nach Inbetriebnahme der Halle.

Bisher war die städtische Turnhalle nicht nur für Sporttreibende eine wichtige Adresse. Die Geflügel- wie die Kaninchenzüchter nutzten sie über Jahrzehnte für ihre Ausstellungen. Wird das künftig noch möglich sein? "Darüber muss der Stadtrat befinden", sagt Josef Eisenmann. Das hänge in erster Linie von der Art des Bodens, der in die Halle eingebracht werde. Klar sei schon jetzt: Um so eine moderne Halle zu pflegen, bedürfe es eines höheren Aufwandes, auch personell: "Der eine Hausmeister der Mittelschule kann das allein nicht leisten." Auch hier sei es am Stadtrat, die Weichen zu stellen.

Vorgestern Abend hatte sich der Bad Lausicker Stadtrat lediglich mit der Freigabe der Gelder zu befassen, denn es gibt für das laufende Jahr noch keinen Haushalt. Der Bauantrag sei eingereicht, so Bauamtsleiter Wolfgang Günther. Der nächste Technische Ausschuss befasse sich erneut damit.

Mit Blick auf die Gesamtbausumme von 2,9 Millionen Euro ("Es handelt sich um eine Kostenschätzung", so Günther.) meinte Detlef Lachmann (SPD): "Wann reden wir hier über Einsparpotenziale?" Die Halle sei unverzichtbar, keine Frage, doch sollte so effizient wir nur irgend möglich gebaut werden. Denn bei der künftigen Betreibung der Bad Lausicker Kindertagesstätten, die aktuell die Volkssolidarität Leipziger Land/Muldental in der Regie habe, streite man hinter verschlossenen Türen schon heftig um wenige Tausend Euro.

Aus der Leipziger Volkszeitung vom 23.02.2013

Ekkehard Schulreich

Voriger Artikel
Nächster Artikel
Mehr aus Geithain
  • Zeitung in Schulen

    Herzlich willkommen bei den Schulprojekten der Leipziger Volkszeitung und ihrer Regionalausgaben. mehr

  • Angestupst
    Mikrologo Angestust

    Die aktuelle Förderrunde der Aktion „Angestupst“ von LVZ und Sparkasse Leipzig ist beendet. So haben Sie abgestimmt! mehr

  • LVZ-Fahrradfest
    Logo LVZ-Fahrradfest

    LVZ-Fahrradfest 2016: Sehen Sie hier einen Rückblick mit vielen Fotos von allen Starts, Videos und mehr. mehr

  • TAW - Technische Akademie Wuppertal
    TAW  - Technische Akademie Wuppertal

    Ein Werbespecial der LVZ für die Technische Akademie Wuppertal mit Infos zum breitgefächerten Angebot. mehr

  • 24 Stunden in der Region

    Firmen und Unternehmen in der Region Leipzig stellen sich vor. mehr

  • Zoo Leipzig
    Zoo Leipzig

    Infos und Events aus dem Zoo Leipzig sowie zahlreiche Bilder aller Vierbeiner und der geflügelten Zoobewohner. mehr

  • Asisi - Welt der Panoramen
    Panometer Leipzig: Alle Infos zum "Great Barrier Reef" und den weiteren Panoramaprojekten von Yadegar Asisi

    Erfahren Sie im Special von LVZ.de alles zum Great Barrier Reef im Panometer Leipzig und den asisi-Panoramen in Dresden. mehr

  • E-Paper
    E-Paper

    Mit unserem E-Paper-Abo können Sie die LVZ in digitaler Form täglich im Original-Layout im Web oder auf Ihrem Tablet lesen. mehr

  • Magicpaper
    Magicpaper

    Wenn Sie an Beiträgen in der gedruckten LVZ das Handy-Symbol entdecken, stehen ab sofort mithilfe der Magicpaper App zusätzliche digitale Inhalte f... mehr

  • Onlineabo

    "LVZ-Online Extra" heißt das Online-Premiumangebot der Leipziger Volkszeitung, das Sie überall auf der Welt und rund um die Uhr nutzen kö... mehr