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Geithain In und um Bad Lausick: Route für die 23. LVZ-Wanderung am 17. September steht
Region Geithain In und um Bad Lausick: Route für die 23. LVZ-Wanderung am 17. September steht
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17:37 12.08.2016
Da kam Freude bei der LVZ-Wanderung im vorigen Jahr auf.   Quelle: Jens Paul Taubert
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Bad Lausick

 Nur noch fünf Wochen sind es bis zur 23. LVZ-Wanderung. Vieles ist neu: Die Route, die Telefonnummer für die Anmeldung, viele Highlights auf dem Wanderfest. Aber die Anmeldung läuft schon und wer dabei sein möchte am 17. September, sollte sich jetzt entscheiden: Unter der Bornaer Telefonnummer 03433/270721 erfährt jeder, wann sich seine Wandergruppe auf die Strümpfe macht. Und es wird mindestens mit so vielen Wanderfreunden gerechnet wie im vorigen Jahr, als rund 400 Teilnehmer in der Spur waren.

 

Übersichtskarte: Die Route für die 23. LVZ-Wanderung steht fest. Quelle: LVZ

Auf Entdeckungsreise geht es dieses Mal in und um Bad Lausick. Streckenlänge zwölf Kilometer. Das Wanderfest findet ab dem Mittag im Herzen des Kurparks unter dem Dach des „Schmetterlings“ statt - und das nicht nur, weil diese Freilichtbühne ein stimmungsvoller Ort dafür ist: Der „Schmetterling“ feiert in diesem Jahr Geburtstag, den 20. nämlich.

Wer meint, den Bad Lausicker Kurpark zu kennen, weil er schon einmal auf einer Sonnenbank im Rosengarten saß oder weil er den Wasservögeln auf dem Ententeich zusah, für den dürfte die Wanderung Überraschendes bieten. Es geht nach dem Start am „Schmetterling“ auf durchaus schmalen Pfaden durch üppiges Grün etliche Meter hinauf, wo sich unerwartete Ausblicke eröffnen. Warum der Volksmund vor einem Jahrhundert das Tal des Steingrundbachs mit dem alpenländischen Chamonix verglichen und es Schamoniental nannten, wird dabei ahnbar.

Über die offene Flur geht es nach Etzoldshain hinüber und in die Martinskirche hinein, einem Bauwerk romanischen Ursprungs. Heimatverein und Kirchgemeinde stellen die Kirche vor, ein kurzes Orgelanspiel ist geplant – ehe es zum Dorfgemeinschaftshaus und zur Frühstücksrast geht. Hier wird das obligatorische Wandergebäck aus der Backstube von Frank Berger ausgegeben; der Heimatverein bietet Getränke an.

Glasten wird über einen baumgesäumten Fahrweg erreicht. Hier pflegt Andreas Kober eine Profession, die über Jahrhunderte zum Dorf gehört, inzwischen aber selten ist: Er ist Schäfermeister und wird den Wanderer Einblicke in seine Arbeit geben. Von seiner Schäferei sind es nur wenige Schritte bis zur Glastener Kirche, die der Heimatverein für alle Interessenten öffnet. Über den Damm, auf dem zwischen 1936 und 1946 die Züge der Querbahn zwischen Bad Lausick und Großbothen rollten, geht es zurück Richtung Kurpark. Der Weg wurde vor Jahren schon durch die Kur GmbH als Naturlehrpfad gestaltet.

Wenn die Wandergruppen nach und nach am Ziel „Schmetterling“ eintreffen, klingt der Tag mit einem Wanderfest aus. Für mitreißende Wirbel stehen die Trommler der Gruppe „Comovento’s“, für entspannte Unterhaltung „Ladies First“. Um die gastronomische Versorgung kümmert sich Ingolf Starostzik mit seinem Team.

Langjährige Partner der LVZ-Wanderung wie der Fremdenverkehrsverband Kohrener Land und das Bad Lausicker Kur- und Freizeitbad „Riff“ präsentieren sich auf der Veranstaltung. Mit Schautafeln über das große Thema Waldumbau ist der Staatsbetrieb Sachsenforst in diesem Jahr ebenfalls präsent. Den Höhepunkt des Festes markiert die Auslosung der Wanderquiz-Preise.

 Auf Entdeckungsreise geht es dieses Mal in und um Bad Lausick. Streckenlänge zwölf Kilometer. Das Wanderfest findet ab dem Mittag im Herzen des Kurparks unter dem Dach des „Schmetterlings“ statt - und das nicht nur, weil diese Freilichtbühne ein stimmungsvoller Ort dafür ist: Der „Schmetterling“ feiert in diesem Jahr Geburtstag, den 20. nämlich.

Wer meint, den Bad Lausicker Kurpark zu kennen, weil er schon einmal auf einer Sonnenbank im Rosengarten saß oder weil er den Wasservögeln auf dem Ententeich zusah, für den dürfte die Wanderung Überraschendes bieten. Es geht nach dem Start am „Schmetterling“ auf durchaus schmalen Pfaden durch üppiges Grün etliche Meter hinauf, wo sich unerwartete Ausblicke eröffnen. Warum der Volksmund vor einem Jahrhundert das Tal des Steingrundbachs mit dem alpenländischen Chamonix verglichen und es Schamoniental nannten, wird dabei ahnbar.

Über offene Flur geht es nach Etzoldshain hinüber und in die Martinskirche hinein, ein Bauwerk romanischen Ursprungs. Heimatverein und Kirchgemeinde stellen die Kirche vor, ein kurzes Orgelanspiel ist geplant - ehe es zum Dorfgemeinschaftshaus und zur Frühstücksrast geht. Hier wird das obligatorische Wandergebäck aus der Backstube von Frank Berger ausgegeben; der Heimatverein bietet Getränke an.

Glasten wird über einen baumgesäumten Fahrweg erreicht. Hier pflegt Andreas Kober eine Profession, die über Jahrhunderte zum Dorf gehört, inzwischen aber selten ist: Er ist Schäfermeister und wird den Wanderer Einblicke in seine Arbeit geben. Von seiner Schäferei sind es nur wenige Schritte bis zur Glastener Kirche, die der Heimatverein für alle Interessenten öffnet. Über den Damm, auf dem zwischen 1936 und 1946 die Züge der Querbahn zwischen Bad Lausick und Großbothen rollten, geht es zurück Richtung Kurpark. Der Weg wurde vor Jahren schon durch die Kur GmbH als Naturlehrpfad gestaltet.

Wenn die Wandergruppen nach und nach am Ziel „Schmetterling“ eintreffen, klingt der Tag mit einem Wanderfest auf. Für mitreißende Wirbel stehen die Trommler der Gruppe „Comovento’s“, für entspannte Unterhaltung „Ladies First“. Um die gastronomische Versorgung kümmert sich Ingolf Starostzik mit seinem Team. Langjährige Partner der LVZ-Wanderung wie der Fremdenverkehrsverband Kohrener Land und das Bad Lausicker Kur- und Freizeitbad „Riff“ präsentieren sich. Mit Schautafeln über das große Thema Waldumbau ist der Staatsbetrieb Sachsenforst präsent. Abschluss des Festes ist die Auslosung der Wanderquiz-Preise.

Service

Die Wanderfreunde werden in einzelne Gruppen eingeteilt, die jeweils von einem fachkundigen Experten geführt werden. Dabei leisten zahlreiche Vereine und Privatpersonen seit Jahren verlässlich Unterstützung. Wer dabei sein will, bitte anrufen unter Telefon 03433/270721 (Montag bis Freitag 10.30 bis 15.30 Uhr) und sich bis 13. September registrieren lassen. Die Startgebühr beträgt drei Euro, Kinder bis 15 Jahre zahlen einen Euro.

Von Ekkehard Schulreich

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