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Geithain Jugendhaus Geithain: Bei Familien-Brunch stellt Doreen Müller sich und ihre Ideen vor
Region Geithain Jugendhaus Geithain: Bei Familien-Brunch stellt Doreen Müller sich und ihre Ideen vor
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07:00 23.01.2016
Doreen Müller leitet seit Jahresbeginn das Geithainer Kinder- und Jugendhaus R 9. Quelle: privat
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Geithain

Seit Anfang Januar ist Doreen Müller Leiterin des Geithainer Kinder- und Jugendhauses R9. Bei einem Familien-Brunch am 30. Januar möchte sie sich den großen und kleinen Geithainern vorstellen. „Ich wünsche mir, dass an diesem Tag viele Heranwachsende mit ihren Eltern den Weg in unsere Einrichtung finden“, sagt die 31-Jährige. Das Frühstück sei eine gute Gelegenheit, einander kennenzulernen und über Erwartungen und Wünsche zu sprechen.

Die gebürtige Rathendorferin, die Sozialpädagogik mit Diplom an der Fachhochschule Mittweida studierte, in einem Verein in Leipzig und zuletzt im Landratsamt des Erzgebirgskreises arbeitete, wartet nicht mit einem fest umrissenen Konzept auf. „Ich möchte, dass sich die Kinder und die Jugendlichen hier wohlfühlen. Mein Ziel ist, was im Haus passiert, transparent zu gestalten und gemeinsam mit den Kids zu besprechen“, sagt sie.

Die Diskrepanzen, die es in der zurückliegenden Zeit zwischen der Stadt Geithain als Eigentümer des Hauses und der Kindervereinigung Leipzig als Träger über die pädagogische und inhaltliche Ausrichtung des Hauses gab, sei für sie kein Thema: „Jeder hat seinen eigenen Stil und bringt seine Ideen ein. Das möchte auch ich tun. Ich freue mich, wie herzlich ich von den jungen Geithainern aufgenommen wurde.“

Für Doreen Müller ist die neue Tätigkeit quasi ein Heimspiel. Sie kennt das Haus von vereinzelten Veranstaltungen aus eigenen Jugendtagen und gehörte mehrere Jahre zur Blauen Garde der Karnevalisten des GCC. „Ich arbeite sehr gern mit Kindern und Jugendlichen“, sagt sie und begreift das R 9 als Herausforderung wie als Möglichkeit, gemeinsam mit den Besuchern etwas aufzubauen. Erfahrungen hat sie auf verschiedenen Ebenen: In Leipzig kümmerte sie sich um das ambulant betreute Wohnen psychisch Erkrankter. Im Erzgebirge lernte sie als Mitarbeiterin des Allgemeinen Sozialen Dienstes die behördliche Sicht auf die Situation Heranwachsender und ihrer Familien kennen, erlebte Jugendarbeit in vielen Facetten, gab Hilfen zur Erziehung, arbeitete mit Vereinen und Einrichtungen zusammen.

Für die Winterferien wird es im Kinder- und Jugendhaus ein besonderes Programm geben. Ansonsten ist das Haus dienstags bis freitags von 14 bis 20 Uhr offen, zweimal im Monat zudem sonnabends von 10 bis 18 Uhr. Neben dem offenen Treff soll es gezielte Angebote geben, so speziell auch für Mädchen. Müller möchte eng mit der Sozialarbeiterin der Paul-Guenther-Schule – wie sie Mitarbeiterin der Kindervereinigung – zusammenarbeiten. Und vielleicht, sagt sie, ergäben sich ja auch Brücken zu ihrem Hobby, dem Motorradrennsport – wo sie für ein Fachmagazin journalistisch tätig ist.

Zum Familien-Brunch am 30. Januar ist das Haus ab 10.30 Uhr für alle Interessenten geöffnet. Wer daran teilhaben möchte, sollte sich per Mail bitte anmelden, sagt Müller: „Das ist wichtig, damit ich ungefähr weiß, auf wie viel Gäste ich mich einstellen kann.“

Da das Telefon des Hauses zurzeit nicht funktioniert, läuft der Kontakt nur per Mail an kjh-geithain@kv-leipzig.de.

Von Ekkehard Schulreich

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