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Geithain Junge Spanier zu Gast in Geithain
Region Geithain Junge Spanier zu Gast in Geithain
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11:00 13.02.2019
Die spanischen Schüler bekommen Einblick ins das deutsche Schulsystem und den Lebensalltag der Jugendlichen. Quelle: Jens Paul Taubert
Geithain

Besuch aus Spanien am Internationalen Gymnasium in Geithain, präziser - aus Katalonien: Eine Gruppe Neuntklässler markiert mit ihrer einwöchigen Visite in der Südleipziger Region den Beginn eines neuen Schüleraustausch-Kapitels. Immerhin unterhält die nicht staatliche Bildungseinrichtung - der Name verweist darauf - bereits intensive Kontakte ins polnische Kutno und nach Manila, Hauptstadt der Philippinen.

Intensiver Austausch

Austausch habe es auch schon mit Ägypten gegeben, und an einer Partnerschaft mit einer Pekinger Schule arbeite die Schule, sagt Leiterin Ingeborg Schmuck: „Wir freuen uns, dass die Spanier in Geithain sind. Unsere Achtklässler fahren im März zum Gegenbesuch.“

Der Austausch soll den Blick der Schüler für andere Kulturen öffnen. Quelle: Jens Paul Taubert

Mit einem kleinen Büfett hatten die Geithainer Gymnasiasten ihre Gäste Mitte vergangener Woche empfangen - „um das Eis erstmal aufzubrechen“, sagt Luna Hentschel. Schwer gefallen sei das nicht, die Schüler hätten sich prompt gut verstanden. Auch wenn es sprachlich etwas haperte, auch weil das Spanisch katalanisch gefärbt sei.

Kulturen mischen sich

In Geithain haben die Schüler ab der fünften Klasse die Möglichkeit, Spanisch zu lernen. Untergebracht in Familien, lernten die Mädchen und Jungen von der iberischen Halbinsel nicht nur den Alltag am Gymnasium kennen. Sie unternahmen Ausflüge nach Leipzig und Dresden, das Wochenende verbrachten sie mit ihren Gastfamilien.

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Die Fahrt nach Dresden gefiel Felipe Yang besonders. Die Woche sei aber viel zu schnell vergangen: „Ich hätte mir gewünscht, dass wir noch mehr Zeit haben, um sie miteinander zu verbringen.“ Pau Cabré war vom Zeitgeschichtlichen Forum in Leipzig beeindruckt, es sei aufschlussreich gewesen. Eine Kultur und einen Lebensalltag zu erfahren, der sich vom spanischen durchaus unterscheidet, sei sehr interessant, so Aina Roig.

Erweiterung des Horizonts

„Smalltalk ging echt gut. Ansonsten vermischten sich die Sprachen, wir mussten einige Wörter nachschlagen“, sagt Lisa Hoger. Die Schülerin nahm die Begegnungen intensiv wahr, für die Erweiterung des Horizonts seien sie wichtig. Auf den erweiterten Blick komme es an: „Dass die Schüler eine Sprache nicht nur lernen, sondern anwenden und mit der Kultur in Berührung kommen“, sagt Spanischlehrerin Maria Samaniego, die gemeinsam mit der Referendarin Anna-Sophie Denke die Gruppe betreute.

Von Ekkehard Schulreich

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