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Kaspertheaterprojekt soll Jobsuche befördern

Kaspertheaterprojekt soll Jobsuche befördern

Geithain. Acht Jugendliche und zwei erwachsene Betreuer haben seit Anfang März eine nicht alltägliche „zusätzliche Arbeitsgelegenheit mit Mehraufwandsentschädigung“ – landläufig als Ein-Euro-Job bezeichnet.

. Die Jugendlichen bauen ein Puppentheater für die Kindereinrichtungen in Trägerschaft der Volkssolidarität in Geithain. Die Arge finanziert das Projekt, Bildungsträger ist die Fortbildungsakademie der Wirtschaft (FAW) gGmbH in Borna.

Rumpelstilzchen sollen die Mädchen und Jungen mit dem Theater einmal aufführen können. Die Jugendlichen bauen es, gestalten die Handpuppen und entwerfen die Kulissen, machen kleine Werbeplakate und eine Fotoausstellung zum Projekt. Die Mädchen und Jungen der Kindertagesstätte Bussi-Bär begleiten es fachkundig und feuern die Akteure mit ihrer Begeisterung an. Aufführen wollen sie das Stück als erstes im Geithainer Seniorenheim Am Stadtpark (SAS).

Ist das Projekt für die Kleinen ausschließlich Spaß, so soll es für die Großen mehr sein. 

Die acht Jugendlichen, zwischen 20 und 27 Jahre alt und alle aus Geithain, sind arbeitslos und leben von Hartz IV. „Unser Ziel ist, ihnen beim Finden beruflicher Perspektiven zu helfen“, erläutert Westphal. Bis November heißt das pro Woche 20 Stunden Arbeiten und fünf Stunden Qualifizierung: Farbenlehre, Handarbeitstechniken, Nähen und Sticken, EDV und Bild- sowie Holzbearbeitung. „Im Projekt stecken ganz viele Bereiche – von gestalterisch-kreativ bis handwerklich“, erläutert Westphal. Es sei vielfältig, Fortschritte wären gut sichtbar, und es sollte etwas für die Region sein, zählt sie Gründe für seine Auswahl auf.

Am Anfang standen ein Treff mit den Kindern und Aufarbeitung von Material. Entwürfe stehen auf dem Papier. Fest steht, welche Puppen entstehen sollen. Etwa neun sind jetzt geplant. Die Figuren sind etwa 30 Zentimeter groß. Das klappbare Puppentheater ist ein Haus, in dem die Kinder stehen können. Die Gestaltung der Plakate hat begonnen. Ist alles fertig, übergeben die Jugendlichen die ganze Ausrüstung an die Kindereinrichtung.

 

Inge Engelhardt

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