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Geithain Katastrophenschützer des DRK Geithain suchen Verstärkung
Region Geithain Katastrophenschützer des DRK Geithain suchen Verstärkung
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12:25 04.02.2016
Bernd Drescher ist einer jener Ehrenamtlichen, die den Katatrophenschutz-Zug Süd erst seit ein paar Monaten ehrenamtlich unterstützen. Quelle: Ekkehard Schulreich
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Geithain

Als nördlich von Bad Lausick 2011 ein Regionalexpress entgleiste, als das Hochwasser 2013 ganze Landstriche in der Region unter Wasser setzte, da gehörte der Katastrophenschutz-Zug Leipzig-Süd zu jenen Einsatzkräften, die den Menschen zu Hilfe kamen. Gefragt sind die Ehrenamtlichen aber auch bei Evakuierungen, bei größeren Unfällen, bei der Absicherung von Veranstaltungen. „Es sind ganz viele Aufgaben, für die wir Verantwortung übernehmen. Da kann es nicht verwundern, dass wir immer auf der Suche nach neuen Mitstreitern sind“, sagt Heidrun Naumann, die Geschäftsführerin des DRK-Kreisverbandes Geithain. Das Geithainer Deutsche Rote Kreuz nämlich stellt bei Bedarf die Kräfte und die Technik dieses Zuges, von dem es im Landkreis Leipzig mehrere gibt.

Untergebracht ist der Katschutz-Zug, wie es prägnant in der Fachsprache heißt, in der ehemaligen landwirtschaftlichen Versuchsstation in Roda. Der Rodaer DRK-Ortsverein, dessen Vorsitzender Mario Hofmann zugleich Zugführer ist, kümmert sich um den Um- und Ausbau der Immobilie. Zu jenen, die sich ehrenamtlich in den Katastrophenschutz einbringen, gehört Bernd Drescher. Der 45-Jährige aus Geithain stieß im Sommer vergangenen Jahres hinzu. „Menschen zu helfen, das ist für mich der Hauptgrund. Wenn ich meine Sanitätsausbildung abgeschlossen habe, möchte ich mich vor allem bei der Absicherung von Veranstaltungen einklinken.“ Beim Frohburger Dreieckrennen 2015 war Drescher bereits an der Strecke; künftig liebäugelt er mit einem Platz im Stadion in Leipzig, wenn RB spielt – denn die Geithainer unterstützen das DRK Leipzig-Stadt neuerdings mit sechs bis acht Kräften pro Spiel.

„Solche Leute wie Bernd Drescher brauchen wir“, sagt Naumann. Denn der Katastrophenschutz basiere auf dem Ehrenamt. Und der Umbau der Rodaer Hallen, in denen inzwischen die Fahrzeuge des Zuges untergestellt sind, zu einem modernen Domizil, müsse vor allem mit Mitgliedsbeiträgen und Eigenleistungen gestemmt werden. „Da ist schon allerhand getan, wir wollen uns in diesem Jahr aber auch um Fördermittel bemühen“, so die Geschäftsführerin. Der Innenausbau sei vorangeschritten; jetzt gehe es um die Erneuerung der Tore, und den Austausch der restlichen Fenster.

Man könne nur Schritt für Schritt vorankommen, bestätigt Bernd Drescher. Zum Glück habe man im Rodaer Ortsverein alle bauhandwerklichen Professionen vereint und wisse sich so gut zu helfen. Bald werde die Ausbildung, die zurzeit noch im Haus des Rodaer Vereins stattfindet, im Katschutz-Objekt möglich sein.

Das traditionelle Eichenfest wollen die Rodaer am 28. Mai erneut hier feiern und damit die Aufmerksamkeit auf das lenken, was hier in den vergangenen Monaten geschah. „Wir stellen dann unsere Technik aus“, sagt Drescher: „Und zeigen, was wir können. Jeder, der uns unterstützen will, ist uns herzlich willkommen.“

www.drk-geithain.de

Von Ekkehard Schulreich

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