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Geithain Kaufhaus, Kirche, Krankenhaus: Frohburger Firma kümmert sich um die E-Technik
Region Geithain Kaufhaus, Kirche, Krankenhaus: Frohburger Firma kümmert sich um die E-Technik
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15:42 01.01.2016
Lehrausbilder Udo Hentke und Lehrling Sebastian Fuchs an der Installationswand: Hier werden Grundlagen zur Beleuchtungstechnik vermittelt. Quelle: Jens Paul Taubert
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Frohburg ,

Eines der flächengrößten Einkaufszentren Sachsen-Anhalts, der Flora-Park in Magdeburg, wird auf den modernsten Stand gebracht. Ein Frohburger Unternehmen hat maßgeblich Anteil daran: Die Fest GmbH sorgt für komplett neue Elektrik, neue Sicherheitstechnik, eine neue Brandmeldeanlage. Ein Auftrag, der Arbeit für Monate bedeutet. Parallel dazu rüstet der Mittelständler die Hainspitze – ein demnächst fertiggestelltes Geschäftshaus in der Leipziger Innenstadt – komplett mit Elektrotechnik aus. Zwei Beispiele komplexer Projekte, die einen Teil der jährlichen Leistung ausmachen. Weitere Projekte befinden sich in Fürth, Nürnberg, München und Mainz. Ein weiterer nicht unerheblicher Teil wird im Service für die regionale und überregionale Wirtschaft erarbeitet.

„Die kompletten elektrotechnischen Einrichtungen auch größerer Gebäude sind unser Tätigkeitsfeld“, sagt Holger Gwozdz, gemeinsam mit Andreas Pfaff Geschäftsführer des Unternehmens. Der Firmenname Fest sei Programm, stehe er doch für Frohburger Elektro-System-Technik. Auf großen Baustellen in der Region, aber auch bundesweit ist die 70-köpfige Belegschaft zu Hause. Wohn- und Geschäftsgebäude, Kaufhäuser, Kliniken, Industriebauten, selbst Kirchen werden ausgestattet. Die firmeneigene Planungsabteilung leisten die Vorarbeit dafür. Dass die Auftragsbücher seit Jahren gut gefüllt seien, liege nicht nur am boomenden Bausektor, ergänzt Andreas Pfaff. Auch die Energiewende, der wachsende Stellenwert von Energieeffizienz vor allem bei der Beleuchtung komme zupass – auch in den nächsten Jahren, denn: „Ohne Elektrotechnik keine weiteren Innovationen.“

Der Haken dieses Aufschwungs: Fachleute werden knapp. „Der Fachkräftemangel ist definitiv ein Problem, auch wenn diese Aussage mit Sicherheit nicht neu ist., sagt Gwozdz. Man habe vier, fünf offene Stellen, die man liebend gern besetzen würde, doch man finde nur sehr schwer die geeigneten Leute dafür. Umso wichtiger sei es, selbst auszubilden, bestätigt er. Die Fest GmbH tue das von Beginn an, verfüge über eine eigene Lehrwerkstatt. Aktuell stehen neun junge Leute in der Ausbildung zum Elektroniker in zwei Fachrichtungen – für Energie- und Gebäudetechnik und für Informations- und Telekommunikationstechnik. „Unser Ziel ist es, die Azubis zu übernehmen, ihnen bei uns erste Berufserfahrungen zu ermöglichen und zu qualifizierten Mitarbeitern weiterzuentwickeln“, so Gwozdz. „Ausbildung ist für uns kein Selbstzweck.“

Leistungen für zwischen acht und zehn Millionen Euro erbringt die Fest GmbH den Geschäftsführern zufolge im Jahr. 2003 gegründet, kann sie auf versierte Mitarbeiter zurückgreifen. Zu den Referenzobjekten zählen die beiden großen Galeria-Kaufhof-Häuser in Leipzig und Chemnitz ebenso wie ein Solarpark nahe Lobstädt, Anlagen auf dem Sachsenring ebenso wie das Klinikum Mansfelder Land. In Fürth, wo ein großes Einkaufszentrum entsteht, sind Mitarbeiter aus Frohburg beschäftigt. In Sachsen und den angrenzenden Bundesländern betreue man mittelständische Unternehmen verschiedener Branchen. Andreas Pfaff: „Wir haben uns in diesem Jahr umstrukturiert, um dem regionalen Markt noch besser gerecht zu werden.“

Von Ekkehard Schulreich

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