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Keramikfassade für den Schul-Anbau: Frohburg setzt auf Erweiterung

Erweiterung Keramikfassade für den Schul-Anbau: Frohburg setzt auf Erweiterung

In einem Jahr soll der Anbau an der Frohburger Oberschule nutzbar sein: Mit den Sommerferien begann die dringend benötigte Erweiterung, die vor allem Fachkabinette aufnimmt und Barrierefreiheit ermöglicht. Der Rohbau soll bis zum November stehen. Deshalb wird mit Hochdruck gearbeitet.

Der Anbau an die Frohburger Oberschule ist im Entstehen – der Rohbau soll bis zum November fertig sein.

Quelle: Jens Paul Taubert

Frohburg. Das Fundament ist gelegt, der Rohbau soll bis November stehen: Auf der Baustelle an der Frohburger Oberschule „Maxim Gorki“ geht es voran. Seit Beginn der Sommerferien entsteht am Nordgiebel des aus gelben Klinkern gefügten denkmalgeschützten Gebäudes ein Erweiterungsbau. Hier finden dringend benötigte Fachkabinette Platz, aber auch ein Aufzug, der künftig für das gesamte Haus Barrierefreiheit garantiert. Am Ende der Sommerferien 2017 soll der Anbau nutzbar sein. Ein ambitionierter Zeitplan, den Bürgermeister Wolfgang Hiensch (BuW) für erforderlich wie realistisch hält: „Unsere Schule platzt aus allen Nähten, und unsere Fachkabinette sind in die Jahre gekommen.“

Frohburgs Schule bekommt einen Erweiterungsbau

Frohburgs Schule bekommt einen Erweiterungsbau.

Quelle: Jens Paul Taubert

„Wir haben pünktlich begonnen, und wir liegen im Zeitplan“, bestätigt Volker Tracksdorf, der seitens der Stadt die Baustelle betreut. Ein Großteil der Ausschreibungen habe schon stattgefunden – und auch hier liege man im Rahmen, im Kostenrahmen nämlich. Nach bauvorbereitenden Arbeiten wie der Umverlegung von Leitungen, die noch während der letzten Schulwochen erfolgten, hat das Rochlitzer Unternehmen HTB die Gründung beinahe vollendet. Wenn der Rohbau im November stehe, werde das Flachdach hergestellt. Allenfalls hier könne es möglicherweise winterbedingt zu Verzug kommen, aber das sei Spekulation: „Aus heutiger Sicht schaffen wir die Inbetriebnahme des Hauses in einem Jahr.“

Der Anbau, der im Grunde ein neues Gebäude ist, wird aus Stahlbeton gegossen. Mit dem markanten Altbau ist er nicht in Gänze verbunden. Lediglich über die gesamte Höhe des etwas vorspringenden mittleren Gebäudeteils gibt es eine Verbindung; die Gänge des Altbaus werden hier in den Neubau verlängert, so dass der Fahrstuhl von allen Räumen erreichbar wird. „Der Neubau nimmt in seiner Gestaltung auf das vorhandene Bauwerk Rücksicht“, sagt Tracksdorf. Dafür sorge nicht nur die Kubatur des Hauses, sondern auch eine Fassade aus Keramikplatten. Nicht zuletzt habe man sich an strenge Auflagen der Denkmalschutzbehörden zu halten bei diesem Gebäude, das stadtbildprägend sei.

In einem Jahr soll der Anbau an der Frohburger Oberschule nutzbar sein

In einem Jahr soll der Anbau an der Frohburger Oberschule nutzbar sein

Quelle: Jens Paul Taubert

Inklusive des Erdgeschosses verfügt der Anbau über vier Etagen. Vier Fachkabinette entstehen, außerdem Räume für verschiedene Unterrichtsformen und für die DaZ-Klassen, in denen Flüchtlingskinder beschult werden. Die Frohburger Oberschule erfahre seit Jahren einen erfreulich hohen Zuspruch. Dem müsse man dringend entsprechen, so Hiensch. Die Finanzierung stehe, auch wenn der signalisierte Bescheid über die Fördermittel noch immer nicht vorliege. Der vorzeitige Baubeginn sei vom Land allerdings genehmigt, und er wirke sich nicht nachteilig auf die Förderung aus. Würde die Verwaltung warten, bis der Fördermittelbescheid schriftlich vorliege, wäre eine Nutzung des Anbaus ab dem Sommer 2017 keinesfalls mehr zu stemmen gewesen.

Die Kosten des Neubau sind auf 2,9 Millionen Euro veranschlagt. Das Land Sachsen beteiligt sich daran mit 1,14 Millionen Euro. Die größere Hälfte bringt die Stadt aus Eigenmitteln auf. In der Frohburger Oberschule werden insgesamt 380 Mädchen und Jungen aus dem gesamten Frohburger Stadtgebiet, aus Kohren-Sahlis, Geithain und Borna unterrichtet.

Von Ekkehard Schulreich

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