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Kinderbetreuung in Geithain wird ab Februar deutlich teurer

Stadtratsbeschluss Kinderbetreuung in Geithain wird ab Februar deutlich teurer

Wer seinen Sprössling in einer Kindereinrichtung in Geithain betreuen lässt, muss künftig deutlich mehr bezahlen. Seit 2008 hatte die Kommune die Elternbeiträge nicht angepasst. Umso empfindlicher ist jetzt die Korrektur nach oben. Mit knapp 40 Euro pro Monat mehr ist sie in der Krippe am augenfälligsten. Das war im Stadtrat nicht unumstritten.

Morgenrunde mit dem Drachen Jolinchen in der Geithainer Kindereinrichtung Little Stars. Die Betreuung in allen Geithainer Kindereinrichtungen wird ab Februar teurer.

Quelle: Jens Paul Taubert

Geithain. Wer seinen Sprössling in einer Kindereinrichtung in Geithain betreuen lässt, muss künftig deutlich mehr bezahlen. Seit 2008 hatte die Kommune die Elternbeiträge nicht angepasst. Umso empfindlicher ist jetzt die Korrektur nach oben. Sie war im Stadtrat nicht unumstritten. Beschlossen wurde sie mit drei Gegenstimmen bei drei Enthaltungen.

Mit knapp 40 Euro pro Monat mehr ist die Erhöhung in der Krippe am augenfälligsten. Bisher sind hier für neun Stunden Betreuung monatlich 151,47 Euro zu zahlen; künftig sind es 190 Euro. Neun Stunden Kindergarten kosten nun 125 Euro (bisher 91,19 Euro), für sechs Stunden Hort sind 66 Euro (bisher 51,25 Euro) zu zahlen. „Die Kosten sind gegenüber den Vorjahren deutlich gestiegen“, begründete das Bürgermeister Frank Rudolph (UWG) mit Blick auf die Betriebskosten-Abrechnungen 2014. Eine Anpassung sei schon wegen des sächsischen Kita-Gesetzes unerlässlich. Denn das schreibt vor, dass die Kommunen den Eltern 20 bis 30 Prozent der pro Platz entstehenden Kosten auferlegen. Mit den neuen Sätzen liege man bei der Krippe knapp über 20 Prozent, beim Kindergarten bei 27,45 Prozent.

Letzteres war für Jan Seitz (UWG) Anstoß, einen nicht so deutlichen Anstieg bei der Kindergarten-Betreuung zu fordern. Er halte 110 statt 125 Euro für angemessener, sagte er. „Ich muss dann aber auf die Mindereinnahmen für die Stadt hinweisen“, hielt der Bürgermeister entgegen. Kämmerer Michael Bochmann vermochte dieses Minus nicht ad hoc zu beziffern, gab aber zu bedenken: „Das betrifft ja das Gros der Kinder, deshalb macht es viel aus.“ Als Seitz’ Antrag zur Abstimmung gestellt wurde, zeigte sich: Es gab lediglich vier Befürworter. Damit setzte sich die Verwaltung mit ihrer ursprünglichen Beschlussvorlage durch. Die neuen Elternbeiträge sollen ab Februar gelten.

Von Ekkehard Schulreich

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