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Kirchspiel übernimmt am 1. April Kindereinrichtung in Niedergräfenhain

Kirchspiel übernimmt am 1. April Kindereinrichtung in Niedergräfenhain

Niedergräfenhain. Zum 1. April wechselt die Niedergräfenhainer Kindereinrichtung in die Trägerschaft des Kirchspiels Geithainer Land.

. Der neue Träger will das unter Denkmalschutz stehende Pfarrhaus im Ortsteil zum modernen Kindergarten umbauen. Die Eltern der jetzt betreuten Kinder sind am Montag zu einem Elternabend eingeladen. Neue Leiterin der Einrichtung wird Susanne Teubner.

„Kinder brauchen Aufgaben, an denen sie wachsen, Vorbilder, an denen sie sich orientieren können und Räume, wo sie Geborgenheit finden. Das wollen wir mit unserem christlichen Glauben erfüllen." So umreißt Susanne Teubner ihr Credo für die neue Aufgabe. Wichtig findet sie, „den Alltag zusammen zu erleben" – dass Kinder nicht nur Fertigkeiten für die Zukunft erwerben.

Die 34-Jährige stammt aus Bubendorf und wohnt seit fünf Jahren mit ihrer Familie in Frauendorf, Johann ist vier und Greta drei Jahre alt. Beide besuchen den Kindergarten in Ossa. „Wir haben für unsere Kinder extra eine kleine Einrichtung gewählt und ich freue mich, nun eine kleine Einrichtung zu leiten", sagt Susanne Teubner. Seit März 2009 hat sie in ev. Naturkindergarten Rathendorf gearbeitet, vorher in einem ev. Kindergarten in Pegau.

Reingewachsen sei sie in die neue Aufgabe, erzählt die Frauendorferin, denn sie hat in Leipzig Architektur studiert, bevor sie ihre Liebe zur Arbeit mit Kindern entdeckte. Folgerichtig kam die Anfrage, ob sie mal auf die Umbaupläne schauen könne. Das Kirchspiel möchte das unter Denkmalschutz stehende Pfarrhaus in Niedergräfenhain zur modernen Kindereinrichtung umbauen. Die ausgebildete Erzieherin brachte sich in der Konzeption mit ein, und merkte, das könnte eine Aufgabe für sie sein. „Ich liebe die Arbeit mit den Kindern und Eltern und freue mich, dass ich auch Erfahrungen aus dem Architekturstudium mit einbringen kann", sagt Susanne Teubner.

Ins Schwärmen kommt die künftige Einrichtungsleiterin, wenn sie über all das spricht, was sie sich vorstellen kann, was ihr wichtig ist: Mit den Kindern selber Erdbeeren und Kartoffeln anbauen, vielleicht sogar Brot backen. Mahlzeiten ganz in Ruhe an der schön gedeckten Tafel einnehmen. Natur mit allen Sinnen erleben, mit Wasser spielen, mit Ton formen.

Umbau und Umzug sieht Teubner als Herausforderung und Chance für die Kinder hineinzuwachsen, Wünsche mit einzubringen, ein Haus entstehen und wachsen zu sehen. Sie selber wünscht sich, dass eine Gemeinschaft von Kindern, Eltern, Erzieherinnen, Dorf und Kirchgemeinde wächst, wo sich jeder einbringen kann – und dass gelingt, was ansteht.

Derzeit studiert sie berufsbegleitend soziale Arbeit an der Hochschule Mittweida, das dritte Semester hat gerade begonnen. „Das ist für mich ein Traum, in diesem Bereich ein Studium zu absolvieren", betont sie, das weite den Blick.

Wichtig ist ihr, jeweils sonntags den Gottesdienst zu feiern, inne zu halten, Kraft zu tanken für die neue Woche. Orientierung und Halt durch den christlichen Glauben – auch das soll in der Niedergräfenhainer Einrichtung wachsen. „Uns sind alle Kinder willkommen", betont Teubner. Christlicher Glaube sei nicht Voraussetzung, Offenheit dafür schon. Derzeit sind Kindergartenplätze frei, zusätzliche Krippenplätze sollen noch im alten Gebäude angeboten werden. Interessenten können Susanne Teubner unter 034348/6 01 51 zu Hause anrufen. Zum Team gehören weiterhin die bisherigen Mitarbeiterinnen Sonja Feierabend und Petra Schmidt. Der Elternabend für die jetzt betreuten Kinder findet am 21. März, 19.30 Uhr, in der Einrichtung statt.

Der Trägerwechsel und das Weiterbestehen der Einrichtung, die vor der Übernahmezusage durch das Kirchspiel wie berichtet geschlossen werden sollte, wird am 1. April ab 14.30 Uhr mit einem kleinen Kindergartenfest gefeiert.

Inge Engelhardt

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