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Geithain Kleine Töpfe und sportliche Emaillierwerker
Region Geithain Kleine Töpfe und sportliche Emaillierwerker
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17:46 25.03.2010
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Geithain

Viele ehemalige Mitarbeiter des 2005 in Insolvenz gegangenen Unternehmens kamen vorgestern Abend ins Café Otto, insgesamt zählte Heimatvereinsvorsitzender Gottfried Senf 52 Besucher. Er informierte, was zur Historie des Werkes bislang vorliegt, verwies auf die Dokumentation von Gerd Völkel in der Heftreihe des Heimatvereins „Vom Turm geschaut“. Senf stellte Fotos zum Unternehmen in Geithainer Bildbänden vor und trug den Emaillierwerks-Abschnitt aus der Stadtchronik vor, die kommendes Jahr zum Stadtjubiläum erscheinen soll. Dazu habe es kleine Ergänzungen gegeben beispielsweise zu ersten Produkten im Jahre 1945, erklärte er. Gudrun Haberkorn zeigte die Dokumentation vom Abriss auf dem Betriebsgelände an der Grimmaische Straße, den sie gemeinsam mit ihrem Mann ganz exakt im Bild festhält. Peter Geistert erklärte sich spontan bereit, etwas zu sportlichen Aktivitäten der ehemaligen Emaillierwerker aufzuschreiben. „Ich freue mich besonders, wenn die Leute auch bereit sind, etwas festzuhalten, aufzuschreiben“, betonte der Vereinsvorsitzende. Viele Ergänzungen, kleine Anekdoten und Geschichten von Originalen trugen die ehemaligen Emaillierwerker in den anderthalb Stunden gemeinsam zusammen. „Weiterhin bleibt vieles noch aufzuarbeiten, beispielsweise aus der Wendezeit“, erklärte Senf gestern.

Inge Engelhardt

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