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Geithain Kohren-Sahlis: Bau erfolgt nun doch in einem Zug
Region Geithain Kohren-Sahlis: Bau erfolgt nun doch in einem Zug
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17:26 19.05.2015
Gut vorangekommen sind die Mannen der Firma ATS Chemnitz beim Abfräsen des alten Straßenbelags in der Karl-Marx-Straße. Quelle: Jens Paul Taubert

Dabei ist im Bauablauf einiges anders, als es zunächst vorgesehen war.

Als der Stadtrat vor Monatsfrist der Chemnitzer Baufirma nach öffentlicher Ausschreibung in einer Sondersitzung den Zuschlag erteilte, war noch davon die Rede, dass die Straße in zwei Teilen grundhaft ausgebaut werde. Der erste Bauabschnitt sollte vom Markt bis zum Weg "Am Graben" realisiert werden, der zweite von dort bis zur Gaststätte Ettlich. "Das aber hätte Zeitverzug bedeutet. Und so folgten wir dem Vorschlag des Baubetriebs, die Straße doch in einem Zug auf gesamter Länge abzufräsen. Das passierte bereits am Donnerstag", so Kämmerin Angela Dietze.

Allerdings bringt diese Planänderung mit sich, dass für die gesamte Straße ebenso wie für die Kellergasse in den nächsten Wochen und Monaten für Normalbürger ein Durchfahrtsverbot gilt. "Für die Essenanlieferung zum Kindergarten oder das Durchkommen eines Rettungswagens wird aber gesorgt", bekundet Dietze. Eltern, die ihre Kinder in die Kita "Turmspatzen" bringen und wieder abholen müssen, werden allerdings in dieser Zeit ihre fahrbaren Untersätze im Marktbereich abstellen und per pedes am Rande der Karl-Marx-Straße oder über den Fußweg "Am Graben" die restlich Meter zurücklegen müssen. Jedoch würden in Absprache mit der Baufirma und dem Ordnungsamt Ausnahmen für ganz wichtige und dringliche Transporte - beispielsweise Material für einen Eigenheimbau in diesem Bereich - genehmigt, verlautete aus dem Rathaus. Die jetzige Regelung hat aber den Vorteil, dass dadurch versucht wird, die eigentlich bis Ende Oktober geplante Bauzeit verkürzen zu können.

Die ersten Tage jedenfalls gingen gut los, bestätigt Jens Köhler, Polier der Chemnitzer Straßenbaufirma. "Nachdem wir in der ersten Woche die Bitumenschicht abgefräst und die Abbruchmassen des alten Straßenbelags abtransportiert sowie die Schachtabdeckungen zurückgebaut haben, soll in dieser Woche der Straßenkörper ausgekoffert und so vorbereitet werden, dass hier neue Energiekabel verlegt werden können", informiert er. Dass auch neue Hausanschlüsse für die Energieversorgung verlegt werden, wurde kurzfristig ins Bauprogramm mit aufgenommen. "Bevor dann umgeklemmt und der Strom kurzzeitig abgeschaltet wird, werden die betreffenden Anwohner durch das Energieunternehmen informiert", kündigt Dietze an.

Aus der Leipziger Volkszeitung vom 09.04.2013

Thomas Lang

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