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Geithain Kohren-Sahlis: Hoffnung auf deutlich mehr Grundstücksverkäufe
Region Geithain Kohren-Sahlis: Hoffnung auf deutlich mehr Grundstücksverkäufe
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14:12 18.02.2010
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,15 800 wurden es real. Dennoch gibt es einigen Grund zum Optimismus. 

Denn das beharrliche Ringen, kommunale Objekte an den Mann oder die Frau zu bringen, zeitigt zunehmend Erfolge – und lässt für 2010 auf ein weit besseres Ergebnis hoffen.

„Wir konnten 2009 erfreulicherweise einige Erfolge verbuchen. Für die meisten aber fließt das Geld erst jetzt“, beschreibt Bürgermeister Siegmund Mohaupt die Lage. Nachdem die jahrelangen Auseinandersetzungen um Kirchschullehn mit einer Einigung endeten, konnte im September die einstige Grundschule Gnandstein veräußert werden. Ein Kohren-Sahliser Ehepaar will sie künftig für Wohnungen und Gewerberäume nutzen. Verkauft werden konnte zudem die ehemalige Vogtei in Rüdigsdorf. Auch die alte Grundschule in Rüdigsdorf – gleichermaßen Kirchschullehn – kann nun verkauft werden. 

Ein Hoffnungsstreif zieht ebenso für die ehemalige Kindertagesstätte in der Karl-Marx-Straße auf. Die steht ab Juli 2008 leer, seit die Steppkes nebenan in ihren modernen Neubau umzogen.  „Hier haben zwei Einwohner von Kohren-Sahlis Kaufinteresse geäußert. Und zum Jahresbeginn hat noch eine um einen Besichtigungstermin gebeten“, drückt nicht nur Mohaupt die Daumen, bald Erfolge vermelden zu können.

Dagegen hat die Stadt auch noch einige Sorgenkinder auf der Agenda. Das einstige Bahnhofsgebäude gehört dazu. Bis 1999 war es vermietet, muss inzwischen grundsaniert werden, falls es einen Abnehmer findet. Schon mehrfach in diesen elf Jahren gab es Hoffnung, vor allem durch einen Interessenten aus den alten Bundesländern. „Aber der hat sich leider nicht wieder gemeldet“ so Petra Lätzsch, die im Rathaus für diese Dinge zuständige Mitarbeiterin. 

Auch der einstige Gasthof mit Saalanbau und zahlreichen Nebengelassen im Zentrum Gnandsteins fand – trotz eines herrlichen Blicks auf die Burg – bisher keinen Abnehmer. Verschiedenste Vorstellungen und Projekte gab es, wie er genutzt werden könne. Denn immerhin seit 1994 steht er nun leer, ist das knapp 3400 Quadratmeter große Grundstück verwaist. 

Der Vierseithof im Ortsteil Jahnshain, der vor Jahren schonmal so gut wie veräußert war, aber wegen plötzlicher Zahlungsunfähigkeit der Erwerber wieder an die Stadt zurückfiel (die LVZ berichtete), harrt ebenso neuer Interessenten.

In diesem Jahr sind im Entwurf des Haushaltsplanes Einnahmen von      158 000 Euro aus Grundstücksverkäufen fixiert. Größter Posten ist dabei innerstädtisch ein etwa 3000 Quadratmeter großes Grundstück in der Töpferstraße.

„Ich hoffe, es gelingen uns all die angekurbelten Dinge – und vielleicht noch ein paar mehr“, wünscht sich Mohaupt. 

 

Thomas Lang

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