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Geithain Kohren-Sahlis: Jugendtreff in der alten Schule denkbar
Region Geithain Kohren-Sahlis: Jugendtreff in der alten Schule denkbar
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00:17 27.05.2017
Im Kohrener Rathaus hält man einen Jugendtreff in der ehemaligen Grundschule für möglich. Quelle: Jens Paul Taubert
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Kohren-Sahlis

Die Unterbringung eines neuen Jugendtreffs in einem Raum der ehemaligen Kohren-Sahliser Schule hält Bürgermeister Siegmund Mohaupt (CDU) für praktikabel. „Die Stadt braucht allerdings einen Vertragspartner, und sie kann sich nicht finanziell beteiligen, auch nicht an den entstehenden Betriebskosten“, sagte er Dienstagabend vor dem Stadtrat. Der Initiative junger Leute, die mit Unterstützung von Eltern und des Kinder- und Jugendrings einen Treff etablieren wollten, stehe man grundsätzlich offen gegenüber. Die Gruppe bemühe sich inzwischen beim Landkreis um Fördermittel. Sie würde neben dem einen Raum im von mehreren Mietern genutzten Gebäude auch gern den Garten nutzen und gemeinsam mit den Eltern herrichten.

Mohaupt schlug vor, einen Vertrag mit der Gruppe erst einmal bis zum Ende des Jahres abzuschließen. „Dann sollten wir uns alle tief in die Augen sehen: Bringt das Ganze das, was alle erhoffen? Hat sich die Mühe gelohnt? Wie soll es weitergehen?“ Der Bürgermeister warb dafür, „an einem Strang zu ziehen, aber keinen aus der Pflicht zu entlassen“, und erntete damit im Stadtrat keinen Widerspruch.

Gemeinsam mit Vertretern der Stadt und des Kinder- und Jugendrings vom Landkreis hatten Heranwachsende vor wenigen Tagen einen Raum in der einstigen Grundschule in Augenschein genommen. Den hatte der Bürgermeister den jungen Leuten unter bestimmten Bedingungen zur Nutzung angeboten. „Die Jugendlichen sind mit diesem Raum einverstanden und interessiert, hier einen Treff zu schaffen“, sagte Jugendring-Koordinator Andreas Rauhut nach dem Ortstermin. Man werde sich jetzt mit der ganzen Gruppe, die aus bis zu 30 Heranwachsenden im Alter zwischen zwölf und 17 bestehe und die derzeit vor allem den freien Himmel des Montottoneplatzes nutze, zusammensetzen und die nächsten Schritte beraten. Entscheidend sei es, einen rechtlichen Rahmen zu schaffen unter der Maßgabe, dass die Jugendlichen noch nicht volljährig seien, so Rauhut. Es brauche deshalb eine Trägerschaft, eine Nutzungsordnung, eine Vereinbarung mit der Stadt. Zudem unterstütze man die jungen Leute in ihrem Bemühen, über das Jugendamt an Fördermittel zu gelangen. Der Kinder- und Jugendring begleite diesen Prozess: „Wir wollen jetzt kontinuierlich an der Umsetzung arbeiten.“

Von Ekkehard Schulreich

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