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Geithain Kohrener Weihnachtsmarkt gefällt auch an neuem Platz
Region Geithain Kohrener Weihnachtsmarkt gefällt auch an neuem Platz
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14:50 27.11.2011
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. Doch der Versuch dürfte sich gelohnt haben – und höchstwahrscheinlich auch in den kommenden Jahren Fortsetzung finden. „Ich denke, der riesige Besucherstrom und die vielen positiven Meinungen heute sprechen dafür", zeigte sich auch Siegmund Mohaupt (CDU), der Kohren-Sahliser Bürgermeister, sichtlich zufrieden.

„Das ist ein Flair, wie wir es uns von einem Weihnachtsmarkt wünschen. Es erinnert einen an die Kinderzeit. Alles sehr heimelig und anziehend", bereuten auch Käthe und Dieter Egler aus Geithain ihr Kommen nicht. Angetan waren ebenso die 18 Mitglieder einer Wandergruppe aus Leipzig-Schönau, die hier für knapp eine Stunde auf ihrer Tour stoppten. „Das ist ein hübsches Ambiente. Mal ganz was anderes, wie man es sonst kennt", zückten auch Helga und Horst Rühl oft den Fotoapparat, um manches im Bild festzuhalten.

Zudem dürfte für jeden Geschmack etwas dabei gewesen sein. Streiflichter des Nachmittags: Proppenvoll war das Foyer der Evangelischen Heimvolkshochschule, als Mädchen und Jungen der Grundschule ein Programm aufführten, mit Musik, Tanz und dem Theaterstück „Ein Engel namens Berta". „Fast hätte es nicht geklappt. Denn wir haben im Moment keine Musiklehrerin und mehrere Kranke", so Schulleiterin Doris Häßler. „Aber zum Glück haben wir tolle Partner, ob in der Musikschule in persona Dorothea Franke, ob von Ines Bartel, die das Theater managte, oder von Tanzlehrerin Silvia Schuhknecht. Selbst ehemalige Schüler halfen", war sie darüber sehr froh. Und der Beifall belohnte alle.

Während Erika Heinig aus Kohren-Sahlis udn viele andere im extra eingerichteten Kirchencafé Kaffee und Stolle genossen, setzten draußen die Musikschüler Lola Zschiedrich, Elisabeth Steglich und Clara Theile mit ihren Geigen unermüdlich zu Weihnachtsliedern an. Wenige Meter weiter freuten sich Mitglieder der Jungen Gemeinde, dass auch der elfjährige Colin Gadegast aus der Töpferstadt gerade eine ihrer Kerzen erworben hatte. „Die haben wir ab Sommer an jedem Freitag hergestellt. Der Erlös kommt einem Jugendprojekt in Kaliningrad zugute", erklärte dazu Lisa Lätzsch.

Der Riesenstollen mit sechs Kilo Gewicht hatte zu diesem Zeitpunkt schon mächtig abgenommen. „Das ist erfreulich, denn die Einnahmen kommen dem Spielplatz unserer Stadt zugute", so Hauptamtsleiterin Marion Schwurack.

Während Peter Hennig gerade wieder mit seiner Pferdekutsche zu einer Runde aufbrach, ertönte im Foyer der Gong. Alexander Ernst und Marcel Kohl aus Jena begannen ein Stück für Kinder über vergessene Träume, bei dem die kleinen Zuschauer selbst mit zu Akteuren wurden...

Thomas Lang

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