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Geithain Konzept für Geithain-West gefordert
Region Geithain Konzept für Geithain-West gefordert
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17:15 19.05.2015
Das Dach des kommunalen Hauses Eisenbahnstraße 1b und 1c wird dieses Jahr repariert. Quelle: Jens Paul Taubert

Die Stadträte wollen zunächst Klarheit haben, welche Perspektive es für die einzelnen Blöcke des Wohngebietes gibt.

Wasser dringt durch die Decke in Wohnungen der Eisenbahnstraße 1b und c. "Hier muss ganz schnell was gemacht werden", betonte Bauchefin Kerstin Jesierski im Ausschuss. Für das Nachmörteln der Biberschwanzeindeckung sind reichlich 1800 Euro eingeplant. Ebenfalls keine Diskussion gab es um den Einbau von Ventilen zur Probenahme für die Legionellenprüfung in allen Wohnobjekten, diese Forderung ist bis Jahresende zu erfüllen (Kosten von rund 6600 Euro).

Sanierungsbescheide für die Umstellung auf Vollbiologie hat die Stadt für zwei kommunale Grundstücke in Niedergräfenhain - während die Kosten im Fall einer Doppelhaushälfte mit knapp 5000 Euro überschaubar bleiben, sind für das andere Grundstück fast 15000 Euro erforderlich, weil nicht zu vermeiden sei, dort "im Grunde die ganze Hoffläche mit umzuflügen", so Jesierski.

Laut Stadtratsbeschluss investiert die Kommune jedes Jahr 55000 Euro in den kommunalen Wohnungsbestand, aufgrund von Haushaltsresten aus dem Vorjahr lag dem Ausschuss sogar ein Beschluss über fast 76500 Euro vor. Das ist allerdings nur ein Tropfen auf den heißen Stein, denn 40000 Euro davon sollten für die Sanierung der Kunststoffbahneindeckung des halben Wohnblockes Goethestraße 1 bis 5 (mit Planungskosten) fließen. Der Zustand der anderen Dächer im Gebiet sei ähnlich, bestätigte die Bauchefin auf Nachfrage von Mario Frommhold (CDU). Wer garantiere ihm, dass der Block in einigen Jahren noch da sei und das Geld nicht wieder in den Sand gesetzt sei, monierte Frank Rudolph (UWG). "Ein Plan der Verwaltung für das Gebiet muss her", forderte er erneut. Wenn investiert werde, solle das langfristig sinnvoll sein, pflichtete Bürgermeisterin Romy Bauer (CDU) bei. Jürgen Schlecht (UWG) schlug vor, Geithain-West zunächst außen vor zu lassen und erst einmal genau zu überlegen, was dort passieren soll.

Dem folgte die Mehrheit der Ausschussmitglieder. Ebenfalls aufgeschoben sind damit zwei weitere Vorhaben im Wohngebiet, die auf der Rathaus-Liste standen: Die Verwaltung hatte Pflasterarbeiten am Hauseingang der Goethestraße 11 und 12 vorgeschlagen und das Auswechseln von Wohnungstüren in der Goethestraße 6.

Er vermisse das Altneubaugebiet, hatte Jürgen Schlecht nachgehakt. Dort seien Wohnungen jeweils dann gezielt vorgerichtet worden, wenn es Miet-Interessenten gegeben habe, so die Bauchefin. Die Stadt könne da bei Bedarf schnell handeln, betonte sie.Grundsätzlich kritisierte Rudolph, es sei unverständlich, dass nichts in Wohnungen investiert werde. Die Verwalter würden sagen, dass mehr vermietet werden könnte, wenn Wohnungen in einem besseren Zustand wären. Rudolph: "Ich will, dass Mittel in die Wohnungssanierung gesteckt werden."

Aus der Leipziger Volkszeitung vom 22.04.2013

Inge Engelhardt

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