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Geithain Kunstmarkt wird 20 Jahre
Region Geithain Kunstmarkt wird 20 Jahre
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17:06 19.05.2015

Dort werden von 10 bis 17 Uhr alle Freunde von Kunst und Kunsthandwerk attraktive Stände mit Dekorativem und Nützlichem zum Schauen und Kaufen finden. Für die Kinder wird es wieder viele Möglichkeiten zum kreativen Gestalten und Ausprobieren verschiedener Techniken geben. Aber auch ein vielfältiges kulturelles Rahmenprogramm dürfte seine Anziehung nicht verfehlen.

"Ich kann kaum glauben, dass es nun schon zwei Jahrzehnte her ist, dass wir uns zur Premiere auf dem Pfarrhof der Töpferstadt trafen", so Töpfermeisterin Gundula Müller. Sie ist eine, die von Beginn an dabei ist. Die ersten zehn Jahre wurde das Event von der Gruppe "Kohrener Land" des Deutschen Verbandes Frau und Kultur organisiert, die auch Initiator des Ganzen war. Seither hat die Ortsgruppe des Sächsischen Landfrauenverbandes den Hut auf. Seit der Kunstmarkt zwei Jahre nach seiner Premiere vom Pfarrhof auf das Terrain am Lindenvorwerk umzog, unterstützt der Mühlenverein die Sache kräftig. Zumal auch der Deutsche Mühlentag immer auf den besagten Termin fällt und so ein zusätzliches Lockmittel für viele Besucher da ist. "Ich denke, dass gerade die Mischung von Handwerk und Kunst wie die Chance, selbst aktiv zu werden, den Reiz unserer Veranstaltung ausmacht. Und der Besuch der Lindigtmühle oder des Irrgartens der Sinne, der Minigolfanlage oder eine Bootsfahrt auf dem Lindenteich sorgen ebenso wie auch das immer umfangreichere Programm drumrum dafür, dass unser Kunstmarkt immer mehr Mitstreiter und Gäste anlockt", so Barbara Färber, die Vorsitzende der Landfrauen-Ortsgruppe.

In diesem Jahr ist dabei die Palette der Aussteller mit über 25 Ständen besonders groß. Darunter sind viele Stammgäste und auch solche, die von Anbeginn Jahr für Jahr mittenmang sind - vom Korbmacher über die Töpfer, Floristen bis Handdrucker. Aber es gibt in jedem Jahr auch neue Gesichter, diesmal beispielsweise Claudia Dittrich, die Holzpferde vorstellen wird. Zudem sind ein musikalischer Frühschoppen mit der "WS Bigband", eine Gewürzkräutertauschbörse, um 13 Uhr eine Ziegenwanderung, eine Stunde darauf das Theaterspiel der Kohren-Sahliser Grundschüler "Hänsel und Gretel" und ab 15 Uhr russische Folklore mit "Rjabinuschka" mitzuerleben.

Das alles will akribisch vorbereitet sein. Seit Januar ist das Organisationsteam damit befasst. In den nächsten Tagen gilt es, Stände vorzubereiten und Sitzplätze für die Besucher bereitzustellen. Die 26 Mitglieder der Ortsgruppe werden Kuchen backen. Auch wird am 20. Mai wie immer Käse aus Kohrener Milch oder Mühlenbrot angeboten. "Ausnahmslos all unsere Mitglieder beteiligen sich an der Vorbereitung oder am Tag selbst. Der Kunstmarkt zählt für uns zu den jährlichen Höhepunkten", so Barbara Färber.

Die weiß, dass ohne die zahlreichen Helfer - das reicht von den Märchenspielern der Grundschule über die jungen Leute, die den Parkplatz betreuen, bis zum Team der Ausflugsgaststätte - dieser Markt nicht möglich wäre. "Wenn wir weiter auf die bauen können, ist mir nicht bange, ins nächste Markt-Jahrzehnt zu gehen", so die 56-Jährige.

Aus der Leipziger Volkszeitung vom 11.05.2013

Lang, Thomas

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