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Geithain Langenleuba-Oberhain: "Zwergenland" ist jetzt komplett
Region Geithain Langenleuba-Oberhain: "Zwergenland" ist jetzt komplett
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16:15 13.08.2010
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. Am Freitagnachmittag wurde das 1,2-Millionen-Euro-Projekt übergeben. Am Sonnabend können sich alle Kinder, Eltern und Großeltern beim Tag der offenen Tür in dem Komplex umschauen.

 

 

„Alle Eltern sind glücklich, dass ihre Kinder in einer so schönen Einrichtung betreut werden – und unsere Kinder sind es natürlich auch", sagte Yvonne Krüger namens des Elternrates. Alle seien froh, dass die Wochen und Monte des Baustresses vorbei seien. Und damit der weitläufige, durch neue Spielattraktionen ergänzte Garten noch grüner werde, übergab Krüger drei junge Eichen: „Die sollen hier wachsen und gedeihen."

„Wenn uns bei der Einweihung der neuen Krippe einer gesagt hätte, dass in einem knappen Jahr auch der Altbau saniert es, wir hätten es nicht geglaubt", sagte Kerstin Stahl, die die 1956 gegründete Einrichtung leitet. Die Bauphase sei „für alle anstrengend, spannend und schön" gewesen, und: „Das Ergebnis überzeugt."

„Wir haben für die nächsten 50 Jahre die Weichen gestellt", formulierte es Bürgermeister Thomas Eulenberger. 1,2 Millionen Euro habe die Stadt in den vergangenen zwei Jahren in das „Zwergenland" investiert; 700 000 Euro dieser Summe seien Fördermittel. Die Stadt setze damit weiter ihre Philosophie um, nicht nur im Zentrum, sondern auch in den Ortsteilen zu investieren und hier vor allem Kindereinrichtungen zu bedenken. In Penigs größtem Ortsteil investierte die Kommune parallel dazu erhebliche Summen in die Grundschule und den Hort. Er hoffe aber dennoch, künftig auch einige Mittel zu haben, um an schlechten Straßen etwas zu tun. Eulenberger legte Wert auf die Feststellung, dass auf der „Zwergenland"-Baustellen nur Firmen aus dem Stadtgebiet, der Region und aus Sachsen zum Zuge kamen; den Begriff Konjunkturpaket verstehe er auch in dem Sinne, Arbeit vor Ort zu sichern.

Mit Rücksichtnahme auf die Mädchen und Jungen, die lange mit den Handwerkern im Hause leben mussten, habe der Bau etwas länger gedauert, sagte Architekt und Planer Jamal Nasr. Doch das sei akzeptabel. Die bedankten sich gestern mit einem kleinen Programm.

Den symbolischen Schlüssel hatte Nasr in ein orientalisches Schmuckkästchen gepackt, das aus den Händen des Bürgermeisters in die von Kerstin Stahl gelangte. Andreas Scheiner vom Landratsamt Mittelsachsen würdigte das Bemühen der Muldestadt, Kindergarten- und Krippenplätze entsprechend des Bedarfs und in hoher Qualität bereitzustellen. Was Eulenberger zu dem Hinweis veranlasste, falls Landratsamt und Landespolitik weitere Fördermittel hätten, in den Einrichtungen in Tauscha und Niedersteinbach wären die gut angelegt.

Am Sonnabendvormittag können sich alle Interessenten in der Einrichtung umschauen: Von 10 bis 13 Uhr sind die Türen weit geöffnet.

Ekkehard Schulreich

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