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Geithain Lauterbacher Vereine brauchen ihr Haus weiter
Region Geithain Lauterbacher Vereine brauchen ihr Haus weiter
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17:00 19.05.2015
Die Lauterbacher Dorfmusikanten nutzen den Vereinsraum im Vereinshaus mindestens einmal in der Woche zur Probe. Quelle: Peter Krischunas

Wie sie sich in Zukunft die Nutzung des Hauses vorstellen und welchen Stellenwert sie ihm beimessen - dazu hörte sich die LVZ bei Vereinsvertretern um.

Sepp Schenkel setzt auf Gleichberechtigung. "Fast alle Ortsteile von Bad Lausick haben ein eigenes Vereinshaus. Deshalb muss die Stadt auch uns ein eigenes Haus zugestehen", so der Lauterbacher Ortsvorsteher. Zumal die Räumlichkeiten von der Sportgemeinschaft (SG) des Dorfes und von den Lauterbacher Dorfmusikanten rege genutzt würden. Schenkel ist indes zuversichtlich, dass es weitergeht. Erst zur letzten Ortschaftsratssitzung hätten die Mitglieder der SG signalisiert, unter bestimmten Voraussetzungen das Haus unter ihre Fittiche zu nehmen. "Voraussetzung ist allerdings, dass einiges am und im Gebäude auf Vordermann gebracht wird", so Sepp Schenkel. Dafür benötige man aber die Unterstützung von der Stadt, betont der Ortsvorsteher.

Die Sportgemeinschaft ist dabei, ein Konzept für die weitere Nutzung des Vereinshauses zu erstellen, Vereinschef Eckhard Zeidler zeigt großes Interesse an seiner Weiterführung. "Jeden Dienstag trainieren hier die Sportfrauen. Zudem führen die Mitglieder die Programmproben für die Dorf- und Vereinsfeste durch", erzählt Zeidler, der Leiter des Bauhofes in Bad Lausick ist. Dass seine Sportgemeinschaft unter bestimmten Voraussetzungen die Regie für das Vereinshaus übernehmen will, sei mit Sicherheit ein guter Kompromiss.

Auch die Mitglieder der Lauterbacher Dorfmusikanten sind auf das Haus angewiesen. Sie halten jeden Donnerstagabend im Vereinszimmer ihre Proben ab. Vor großen Konzerten können es auch schon mal ein oder zwei Treffen mehr in der Woche werden. "Eine Alternative zu den Räumlichkeiten gibt es weit und breit nicht", sagt der musikalische Leiter Peter Winkler, der jeden Donnerstag zur Probe extra aus Leipzig anreist.

Laut Vorstandschef Günter Prosch ist in dem Vereinsraum zudem ein kleines Archiv von Noten und Dienstkleidung untergebracht. "Alles ist greifbar und wir können effektiv arbeiten", so der Lauterbacher. Allerdings seien die Proben den Winter über oft kein Vergnügen. Grund dafür ist der veraltete Ölofen, der den Raum an kalten Tagen nicht ausheize. Das müsse in Zukunft unbedingt geändert werden, so Prosch.

Dieser Meinung sind auch die Kameraden der Lauterbacher Ortsfeuerwehr. Sie führen in dem Vereinsraum regelmäßig ihre Versammlungen durch, wie Feuerwehrmann Kay Matetschk erklärt. Zudem brauche die Wehr den großen Saal etwa drei- bis viermal im Jahr für ihre Feiern. "Wenn der Laden dichtgemacht wird, dann ist Feierabend", sagt Matetschk. Und das treffe wohl auf alle Vereine im Ort zu.

Aus der Leipziger Volkszeitung vom 17.05.2013

Peter Krischunas

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