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Geithain Lösung in Sicht, um Wassermassen in Hopfgarten zu bannen
Region Geithain Lösung in Sicht, um Wassermassen in Hopfgarten zu bannen
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13:13 22.01.2010
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ahr künftig zu bannen. Eine solche bauen zu wollen, avisiert der Abwasserzweckverband Espenhain. 

Noch ist Bauruhe an dieser  Kreisstraße. Ausgelöst wurde die durch die seit Mitte Dezember herrschenden winterlichen Bedingungen, aber auch angesichts der Bedenken der Anwohner, ob die vorherigen Planungen zur Abwasserentsorgung die ganze Situation in diesem Bereich nicht sogar verschlimmern könnten (die LVZ berichtete). 

Die Bauruhe vor Ort bedeutete nicht, dass auch in den zuständigen Gremien die Sache ad acta lag. „Wir haben vor und zwischen den Feiertagen mehrfach getagt“, bekundet Sven Lindstedt, der Geschäftsführer des Abwasserzweckverbandes Espenhain, auf Nachfrage unserer Zeitung. Das zeitigte offensichtlich Erfolg. 

Inzwischen würden in allen zuständigen Behörden die Besorgnisse der Anwohner geteilt. Auch ein hydrodynamisches Gutachten, das der AZV in Auftrag gab, stützt diese Auffassung. Immer wieder hatten Anwohner darauf hingewiesen, dass es in der Praxis nicht funktionieren könne, wenn – wie bisher geplant – mehrere Kanäle aus zwei abschüssigen Straßen – der Frankenhainer Straße und der Am  Tautenhainer Berg – in eine einzige Schleuse mit geringerem Durchmesser eingebunden würden. 

In der zweiten Januarwoche wurden die Gespräche zwischen Landratsamt und AZV mit konkreten Regelungen zur weiteren Verfahrensweise abgeschlossen. „Noch fehlen zwar die vertraglichen Vereinbarungen zwischen Landkreis und AZV. Doch ich bin überzeugt, dass dies in den nächsten Tagen passiert“, gibt sich Lindstedt optimistisch.

Konkret hieße das: Sobald es die Witterung zulässt und die Bauarbeiten fortgesetzt werden können, wird der AZV in seiner Regie eine Entlastungsleitung errichten, um den bei Starkregen in diesem Bereich ankommenden Wassermassen besser als in der Vergangenheit Herr zu werden. Zugleich ist vom Verband angedacht, eine Mischwasserleitung für die Entsorgung der dortigen Grundstücke zu erneuern. Aufgrund der zu erwartenden Einleitmengen an Regenwasser habe auch die Untere Wasserbehörde signalisiert, dass sie eine wasserrechtliche Erlaubnis erteilen werde. Sonst wäre eine neue Leitung gar nicht möglich, so Lindstedt.

 

Thomas Lang

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