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Geithain Märchengarten Gnandstein: Rotkäppchens Wolf ist jetzt wirklich böse
Region Geithain Märchengarten Gnandstein: Rotkäppchens Wolf ist jetzt wirklich böse
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20:01 27.03.2018
Märchengarten Gnandstein: Rotkäppchen musste umziehen, und der Wolf im Bett ist nun furchterregender als im vergangenen Jahr. Quelle: privat
Frohburg/Gnandstein

Alles andere als märchenhaft sind die Wetterkapriolen dieses Frühlings für den Märchengarten am Fuß der Gnandsteiner Burg. „Wir sind noch beim Einräumen, doch wegen Schnee und Frost kommen wir nicht so voran wie in anderen Jahren“, sagt Petra Sporbert. Bis zur Saisoneröffnung am Gründonnerstag aber werde man alle Märchenbilder wieder zusammenstellen und auch das Beräumen des Areals abschließen; unter anderem hatte Sturm Friederike im Januar eine stattliche Weide gefällt. Eine große Tanne war im vergangenen Jahr Opfer des Borkenkäfers geworden.

Immer Neues zu entdecken

„Wir tauschen wieder einige Märchen aus, kleiden die Figuren neu ein, erweitern manche Szenerie, bieten neue Spiele an. Wer zu uns kommt, findet immer auch Neues“, sagt Sporbert. Rotkäppchen zum Beispiel sei samt Haus umgezogen und der böse Wolf, bisher ein eher kleineres Exemplar und deshalb von manchem Besucher belächelt, habe sich in ein furchteinflößendes Untier verwandelt.

Der Eispalast der Schneekönigin sei renoviert worden. „Und unser Hängebauchschwein ,Schnitzel‘ hat den Winter gut überstanden und freut sich auf Besucher.“ Einige ließen sich bereits sehen, als Sporbert spontan am lenzwarmen 11. März die Türen zu ihrem weitläufigen Areal öffnete.

Saison beginnt Gründonnerstag

Ab Gründonnerstag ist dann bis zum Herbst von 10 bis 17 Uhr geöffnet, Ausnahme Montag und Tage mit Extremwetter. An den Ostertagen können kleine Besucher basteln, Familien ihre Ostereier im Gelände verstecken und suchen. 100 Mini-Osterkörbchen sind zu finden. Schatzkiste und Minikarussell sind einsatzbereit.

Von Ekkehard Schulreich

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