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Geithain Märchenhafte Gala beim Geithainer Carneval Club im Schützenhaus
Region Geithain Märchenhafte Gala beim Geithainer Carneval Club im Schützenhaus
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06:00 01.02.2016
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Geithain

Hexen, die statt auf einem Besen zu reiten mit der Bahn fahren, Zwerge, die sich Sorgen darüber machen, dass es noch immer keinen Hochzeitskandidaten für Geithain gibt, und eine Froschkönigin, die ihren Liebsten gerne gegen die Wand schlagen würde – der Geithainer Carneval Club (GCC) hat sich am Samstagabend auf eine wundersame und zum Teil merkwürdige Reise durch die Märchenlandschaft begeben.

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Für den GCC war die Party am Sonnabend die einzige im Februar, und die war im Schützenhaus ausverkauft. Zudem war die Party ein kleiner Vorgeschmack auf das, was im nächsten Jahr kommen könnte.

Für den GCC war die Party am Sonnabend die einzige im Februar, und die war im Schützenhaus ausverkauft. Zudem war die Party ein kleiner Vorgeschmack auf das, was im nächsten Jahr kommen könnte, denn dann feiern die Narren den 30. Geburtstag des Vereins.

Zwei Stunden lang wurden bekannte Märchen nicht nur abgewandelt, sondern durchaus auf die Schippe genommen. Da sitzt die Froschkönigin bei der Friseurin und beschwert sich, dass sie jeden Tag nichts anderes zu tun hat, als am Brunnen eine ruhige Kugel zu schieben. Zwei Hexen haben ihre Besen gegen ein Zugticket der Mitteldeutschen Regiobahn eingetauscht. Allerdings erfordern die Touren spezielle Vorbereitungen. So betritt Babajaga den Bahnhof nur mit einem Brecheisen, um die Türen öffnen zu können, und mit einem Tritt, um die Stufen der Waggons zu erklimmen. Wären sie vielleicht doch lieber beim Besen geblieben. Aktuelle Themen sparten die beiden Hexen nicht aus: so hat Babajaga seit neustem eine Islamflagge im Garten, „jetzt werde ich rund um die Uhr von den Bullen bewacht“.

Wie jede Saison hat der GCC zwei verschiedene Programme im Angebot. Das resultiert aus der Anfangszeit, „als viele Besucher im November die gleichen Showpunkte gesehen haben wie dann im Februar“, sagt Thomas Lang, der zu den Gründungsmitgliedern zählt. Um das zu umgehen, entschlossen sich die Mitglieder zu dem Mehraufwand. Und der hat es in sich. Denn innerhalb kurzer Zeit verschiedene Ideen zu haben und auch umzusetzen, sei eine große Herausforderung. „Heute können wir es uns anders gar nicht mehr vorstellen“, sagt Präsident Jan Seitz. Zudem würden die Narren ein anderes Publikum ansprechen. Im November gebe es beispielsweise keinen Kostümzwang. Wer hingegen im Februar unverkleidet kommt, hat schlechte Karten beim Eintritt.

Schon jetzt macht sich der Verein die ersten Gedanken für die Jubiläumsfeier im kommenden Jahr. Dass es ein Best-Of der vergangenen Jahre geben wird, steht schon fest, „nun machen die einzelnen Gruppen Vorschläge, was sie am besten finden und was am besten bei den Zuschauern angekommen ist“, so Seitz.

Guten Chancen dürften auf jeden Fall die Mäuse haben, die am Sonnabend Tänze aus 1001 Nacht zeigten. Nicht nur der Showtanz selbst war beeindruckend, sondern auch die Kostüme und die wunderbar geschminkten Gesichter der Kinder.

Von Julia Tonne

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