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Geithain Maibaumaufstellen in Frohburg vorverlegt
Region Geithain Maibaumaufstellen in Frohburg vorverlegt
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12:21 01.05.2017
Quelle: René Beuckert
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Frohburg

In Frohburg haben sich die Kameraden der Freiwilligen Feuerwehr das Maibaumsetzen zur Wahrung der Tradition auf ihre Fahnen geschrieben. Am Vortag des 1. Mai zogen sie den Maibaum mitten auf den Marktplatz empor. „Gewöhnlich feiern wir sonst tatsächlich erst am Maifeiertag. In diesem Jahr haben wir die Feier aber auf den Sonnntag vorverlegt“, berichtete Wehrleiter Lars Kupfer. Die Planänderung zahlte sich aus. Bei herrlichem Sonnenschein, Blasmusik von der Feuerwehrkapelle und Deftigem vom Grill mussten die Organisatoren nicht lange auf Besucher warten. Auch die feuerwehreigene Feldküche lockte mit schmackhafter Erbsensuppe und Bockwurst. „Erbssuppe wird am liebsten gegessen“, verriet Lutz Schulze, Koch der Feuerwehr. Mit Erbssuppe ist seine Kochkunst längst noch nicht erschöpft, wie er sagte, auch Linseneintopf, Soljanka, Spirelli mit Tomatensoße sowie Gulasch gelingen ihm. „Die 400 Portionen sind oft ausverkauft, so gut schmeckt es den Leuten. Bei uns ist alles handgemacht. Am Abend zuvor weiche ich tatsächlich die Erbsen ein und anderentags wird das Gericht unter Zugabe von Gewürzen zubereitet“, verriet Lutz Schulze sein Erfolgsrezept.

Viele Besucher waren zum Maibaumaufstellen gekommen, um das Ereignis aus nächster Nähe zu verfolgen. Auch Rolf Kraft zählte mit seiner Enkelin dazu. „Wir sind aus dem Nachbarort Greifenhain eigens dafür hergekommen. Im Grunde war es meine Enkelin, die das Aufstellen des Maibaumes einmal miterleben wollte“, meinte er. Auch in Greifenhain wurde am Nachmittag der Maibaum im Ort gesetzt. „Das Aufstellen ist eine schöne Tradition. Ich finde es gut, dass die Frohburger Feuerwehr sich der Zeremonie angenommen hat, die viele Leute anlockt“, bemerkte Rolf Kraft.

Vor dem eigentlichen Baum-Akt unterhielt die Feuerwehrkapelle die Besucher auf dem Marktplatz mit böhmischer Blasmusik. „Wir könnten hier etwa 200 Musiktitel spielen“, erklärte Orchesterleiter Andreas Kupfer zum Repertoire. Und so waren die Besucher bei bestem „Maiwetter“ ganz Ohr.

Von René Beuckert

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