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Maritimes und Fachwerk: Kathrin Pfitzner aus Geithain stellt in Bad Lausick aus

Neue Ausstellung Maritimes und Fachwerk: Kathrin Pfitzner aus Geithain stellt in Bad Lausick aus

Malen ist längst zu einem Teil ihres Lebens geworden: Kathrin Pfitzner aus Geithain, Autodidaktin, hat ihren Stil gefunden. Zu ihm gehört, sich nicht auf alle Zeit festlegen zu lassen auf eine Malweise, eine Weltsicht. In der Bad Lausicker „Riff“-Galerie zeigt sie, was in den vergangenen Monaten und Jahren entstand.

Kathrin Pfitzner gibt in der Bad Lausicker „Riff“-Galerie Einblicke in ihr Schaffen.

Quelle: Jens Paul Taubert

Bad Lausick. Ein halbes Jahrzehnt nach ihrer ersten Ausstellung kehrt Kathrin Pfitzner (beinahe) an diesen Ursprung zurück: In der Bad Lausicker „Riff“-Galerie gibt sie bis über den Sommer Einblicke in ihr durchaus vielfältiges künstlerisches Schaffen – und illustriert jene Entwicklung, die sie seit ihrer Premiere 2012 im Museum des Glastener Heimatvereins nahm. „Es darf für mich nicht langweilig werden. Ich brauche den Aha-Effekt“, sagt die 47-Jährige die in Geithain zu Hause ist, und empfindet ein Bild dann als gelungen, wenn derselbe Effekt beim Betrachter eintritt. Begann sie mit Pastellen, wendete sie sich inzwischen der Acryl- und der Ölmalerei zu. Gern setzt sie sich zu renommierten Malern in Beziehung, deren Werk sie bewundert. Und so scheinen Picasso, Gerhard Richter, August Macke auf, findet sich in der neuen Schau neben Gegenständlichem auch Impressionistisches und Abstraktes.

Als Reminiszenz an den Ausstellungsort zu verstehen sind die maritimen Bilder, die im Eingangsbereich des Restaurants hängen: Strandmotive, Segel im Dunst, der karikierende Blick auf ein molliges Paar, ein versonnenes Selbstporträt vom allerletzten Tag des Ostseeurlaubs. Im Mittelpunkt der Schau folgt, was Pfitzner in ihrem unmittelbaren Lebensumfeld fasziniert: Fachwerk, historische Geithainer Details, ein Stillleben im Stadtpark, das Jahrzehnte zurückgreift. „Ich muss malen, wie ich mich fühle“, sagt sie. Am längsten dauere es, eine Bildidee zu formen; sie auf Papier oder Leinwand umzusetzen, vollziehe sich dann zügig und konzentriert. Das schließe ein, ältere Bilder, die nicht mehr gefallen, zu übermalen, sie einzubinden in einen ganz neuen Kontext – Beispiel „Fish Art“, 2013 entstanden und kürzlich erst verfremdet und neu erfunden.

Auszustellen ist Kathrin Pfitzner wichtig. Nicht um sich zu sonnen, sondern um in Austausch zu treten. Mehrfach war sie deshalb in den vergangenen Jahren mit Bildern öffentlich präsent, im Bornaer Amtsgericht und beim Weihnachtsmarkt an der Geithainer Nikolaikirche. Und sie nutzt das Geithainer Eventshopping in der Innenstadt, um im Modegeschäft „Modern Collection“, in dem sie als Verkäuferin arbeitet, Bilder zu zeigen: „Bilder sind eine gute Möglichkeit, um ins Gespräch zu kommen, um Menschen zu erreichen.“ Das, sagt sie, übe neben dem Malen selbst ebenso einen starken Reiz aus.

Von Ekkehard Schulreich

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