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Geithain Nach Kurzarbeit: Obergräfenhainer Dachziegel-Linien werden wieder hochgefahren
Region Geithain Nach Kurzarbeit: Obergräfenhainer Dachziegel-Linien werden wieder hochgefahren
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12:54 11.01.2013
Die Zeit der Kurzarbeit im Obergräfenhainer Dachziegelwerk ist nach drei Wochen zu Ende.
Obergräfenhain

„Ab nächster Woche haben wir wieder alle Linien in unserem Werk Obergräfenhain in Betrieb", sagte Susanne Kreuzberg, Sprecherin des Mutterunternehmens Monier Braas GmbH. „Für 2013 gehen wir davon aus, dass sich der Markt für das geneigte Dach auf Vorjahresniveau halten wird." Darüber hinaus arbeite man an neuen Produkten, um am durchaus umkämpften Markt punkten zu können. So werde man mit dem Opal-Klosterbiber ein neues Dachziegel-Modell einführen. „Mit dem Klosterbiber verstärken wir unser Engagement in der Denkmalpflege", so Kreuzberg. Er werde industriell nach Vorlage eines historisch handgefertigten Bibers gefertigt. Der neue Ziegel werde in Obergräfenhain produziert und sei ab März im Handel.

Aufgrund der Marktlage waren Mitte Dezember erstmals alle sechs Produktionslinien in Obergräfenhain und Narsdorf abgeschaltet worden. Fast alle der insgesamt 173 waren von der angeordneten Kurzarbeit betroffen. Nach drei Wochen Ruhe, die auch für Reparaturen genutzt wurde, kann das Team um Werkleiter Heino Kleine am Montag wieder starten. Das vergangene Jahr sei „sehr durchwachsen" gewesen, schätzte Kleine ein. Und auch für das soeben begonnene hegt er keine überbordenden Erwartungen. Er hoffe darauf, dass die Märkte zur Ruhe kämen und dass eine klare politische Weichenstellungen die eine energetische Sanierung von Gebäuden fördere. Das würde den Markt anregen. Die Kurzarbeit in Obergräfenhain sieht Kleine als eine Maßnahme, um den Standort Obergräfenhain mit samt seinen Arbeitsplätzen zu sichern.

Ekkehard Schulreich

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