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Nenkersdorfer Feuerwehr gliedert sich an

Nenkersdorfer Feuerwehr gliedert sich an

Die Tage der Eigenständigkeit der Nenkersdorfer Freiwilligen Feuerwehr sind nach 65 Jahren gezählt. Ihre Zukunft allerdings scheint damit sicherer denn je. Im November vorigen Jahres reifte bei den Kameraden des Frohburger Ortsteils die Erkenntnis, dass ein Fortbestehen der Ortsfeuerwehr nicht möglich und sinnvoll sei.

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Die Tage der Eigenständigkeit der Nenkersdorfer Feuerwehr - hier Wehrleiter Nico Flade vorm Gerätehaus - scheinen gezählt.

Quelle: FFW

Nenkersdorf/Frohburg. Sie möchten sich deshalb ab diesem Jahr an die benachbarte Frohburger Wehr angliedern.

"Wir sind zurzeit noch 14 aktive Kameraden. Zu wenig, um bei Alarmierungen zu jeder Tages- und Nachtzeit als selbstständige Formation einsatzfähig zu sein. Deshalb haben wir uns schon seit einiger Zeit mit der Problematik befasst, ob es nicht günstigere Möglichkeiten gäbe. Denn weiter aktiv bleiben wollen wir alle", so Nico Flade, seit 2010 Wehrleiter der Nenkersdorfer. Vor zwei Monaten war es dann so weit: Einstimmig beschlossen die Kameraden, sich der Ortsfeuerwehr Frohburg anzugliedern und beantragten das danach bei der Stadtverwaltung.

Seither fanden zahlreiche Gespräche mit den Vertretern beider Wehren, dem Ortschaftsrat Nenkersdorf-Schönau und der Fachabteilung der Stadtverwaltung Frohburg statt. Vorbehaltlich der Zustimmung im Stadtrat für diese Absicht, die wahrscheinlich im Februar zur Debatte des Gremiums stehen wird, sind die Vorbereitungen dafür getroffen. Denn alle Seiten sehen in diesem Antrag einen richtigen Schritt, um die Einsatzfähigkeit der Feuerwehren in ganz Frohburg zu stärken. "Es bleibt nur zu hoffen, dass die aktiven Kameraden auch tatsächlich aktiv bleiben wollen", hatte Frohburgs Bürgermeister die ersten Informationen über den Antrag im Dezember im Stadtratsrund kommentiert.

Flade sieht dafür gute Chancen. "Wir haben ja dadurch viel mehr technische Möglichkeiten. Und die Anzahl der dann vereinten Kameraden sollte immer für eine entsprechende Schlagkraft sorgen. Meine Erfahrungen, die ich als inzwischen in Frohburg Wohnender und bei Einsätzen auch hier helfender Feuerwehrmann gemacht habe, sind wirklich gut", ist er optimistisch. Das sieht Stadtwehrleiter Lars Kupfer, zugleich Frohburgs Ortsfeuerwehrchef, nicht anders. "Ich halte diesen Weg für richtig, wenn die Verhältnisse vor Ort nichts anderes zulassen. Es könnte zum Erhalt vieler kleinerer Feuerwehren beitragen. Wir können Nico Flade in unserer Leitungsstruktur als Zugführer für künftige Aufgaben gut gebrauchen, haben auch schon ein ,Rendezvous-System' ausgetüftelt, um beide Seiten effektiv einzusetzen. Entweder die Kameraden aus Nenkersdorf fahren Frohburg an oder wir treffen uns an den Einsatzstellen mit den eigenen Fahrzeugen", so Kupfer.

Auf jeden Fall verblieben der Mannschaftstransportwagen, den die Nenkersdorfer Wehr zum 60-jährigen Jubiläum im Sommer 2008 erhielt, der Tragkraftspritzenwagen und Technik am jetzigen Standort in ihrem Ortsteil.

Die Möglichkeiten, sich an Diensten zu beteiligen und die nötigen mindestens 40 Ausbildungsstunden im Jahr zu erreichen, wachsen für die Nenkersdorfer. Sie könnten sich sowohl mittwochs ab 19 Uhr in Frohburg einfinden, aber ab 2014 soll auch jeweils an einem Sonnabend im Monat ein Dienst stattfinden. Zudem erklärte sich der stellvertretende Wehrleiter Nenkersdorfs, Reiner Zschalich, bereit, sechs Dienste im Jahr vor Ort im Ortsteil zu leiten.

Die Nenkersdorfer Feuerwehrleute werden auch weiterhin gesellschaftliche Aktivitäten im Dorf unterstützen. "Da braucht keiner Bange haben, dass wir uns zurückziehen", versprechen sie.

Aus der Leipziger Volkszeitung vom 11.01.2014
Lang, Thomas

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