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Geithain Neue Arbeiten in Holz
Region Geithain Neue Arbeiten in Holz
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16:30 02.09.2012
Skulpturen von Jürgen Raiber sind in der Wickershainer Kirche zu sehen. Quelle: Jens Paul Taubert
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Wickershain

Marienkirche Geithain/Wickershain anlässlich des Tages des offenen Denkmals am 9. September.

„Dieses Mal steht der Tag des offenen Denkmals unter der Thematik Holz. Da haben wir uns gedacht, dass die Ausstellung des Mölbiser Jürgen Raiber sehr gut zum Thema passt", erzählt Elvira Kostmann (52) vom Förderverein. „Ich bin begeistert, wie gut die Skulpturen und Grafiken unsere Kirche schmücken", sagt Thomas Arnold, Stellvertretender Vorsitzende des Fördervereins. Ihm hatte es besonders die Figur angetan, die bereits das Plakat zur Ausstellungsankündigung zierte. „Ich würde mich sehr freuen, wenn der Förderverein sich für ein Kruzifix entscheidet, damit die Skulptur für immer in der Wickershainer Kirche bleibt", sagt Raiber. Ein Kruzifix von ihm hänge bereits in der Emmauskirche in Borna. Insgesamt sind 25 Plastiken und Grafiken von Raiber in Wickershain zu sehen. „Diese entstanden in der jüngsten Zeit und befassen sich mit christlichen Themen", erklärt der 54-Jährige. Für Raiber ist der Geithainer Raum kein unbekanntes Terrain. Er stellte bereits 1994 im Zollhaus und 1999 in der Geithainer Bibliothek aus. „Die Ausstellungseröffnung musste eine Woche vor dem Tag des Denkmals erfolgen, da ich bei dieser anwesend sein wollte", erklärt der in Nordhausen in Thüringen geborene Künstler. „Nächstes Wochenende werde ich eine Ausstellung in Göttingen, in der dortigen Galerie eröffnen", sagt Raiber. Dort würden 50 Grafiken und Skulpturen aus seiner Werkstatt zu sehen sein, die in den letzten Jahren entstanden sind. „Durch meinen Unfall mit Rückgratverletzung vor vier Jahren habe ich mich intensiv mit dem Thema Leben und Tod auseinandergesetzt", erzählt er. Gegenwärtig beschäftigt er sich mit christlich religiösen Themen. „Ich bin ein gläubiger Mensch. Deshalb befasse ich mich auch nicht erst seit Heute mit dieser Problematik", sagt er. Das bestätigte auch seine Frau Kristina, die die Grafiken und Skulpturen für die Ausstellung mit ausgesucht hatte. „In der letzten Zeit habe ich mich intensiv dem Holzrelief gewidmet, das ich ins Grafische zurück geführt habe", so Jürgen Raiber. Der Künstler ist dafür bekannt, in Abständen sowohl seine Arbeitsweise als auch das Genre zu wechseln. „Ich gehöre nicht zu jenen Künstler, die sich auf ein Genre festlegen, vielmehr brauche ich die Abwechslung, um nicht zu ermüden", sagt der Mölbiser. Er studierte an der Leipziger Hochschule für Grafik und Buchkunst unter anderem bei den Professoren Stelzmann, Libuda und Hachulla und war Meisterschüler von Werner Tübke. Pfarrer Markus Helbig freut sich, dass die Ausstellung bis zum 18. November in der Kirche zu sehen sein wird. Im gestrigen Gottesdienst warb er für den Tag des offenen Denkmals am Sonntag. Dann wird nicht nur die Ausstellung zu sehen sein, sondern von 11 bis 17 Uhr kann die Kirche mit Dach und Turm besichtigt werden. Es gibt Kaffee und hausgebackenen Kuchen in der Kirchschule. Zum Volksliedersingen mit Andacht wird dann ab 15 Uhr eingeladen.

Cornelia Braun

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