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Neue Wyhrabrücke in Gnandstein für Verkehr frei gegeben

Neue Wyhrabrücke in Gnandstein für Verkehr frei gegeben

Gnandstein. „Wir sind froh, dass wir endlich wieder durchfahren können." Nicht nur die Gnandsteinerin Waltraut Aßmus war erleichtert, als der Landkreis als Bauherr gestern Vormittag die neue Wyhrabrücke am Fuße der Burg Gnandstein für den Verkehr freigab.

. Über ein Jahr war der Ort durch die Baustelle im Zuge der Kreisstraße geteilt. Nicht nur Anlieger mussten Umleitung fahren, auch Besucher und Touristen.

„Ob Märchengarten, Burg, Gaststätten oder Töpfermarkt – wir sind Ausflugsort und wollen, dass Touristen kommen", betonte die Gnandsteinerin Gisela Lohse, die als Radfahrerin ebenfalls Umleitung radeln musste. Erinnerungsfotos schoss Barbara Ahrens, die in der Straße neben der Brücke wohnt. Erledigungen machte sie in den letzten Monaten in Frohburg statt in Kohren. Zudem sei das Umfeld der Baustelle mit Autos von Burgbesuchern zugeparkt gewesen, die nicht weiterkamen.

„Ganz toll, das hat ja lange genug gedauert", freute sich Christa Völkl, die genau auf der anderen Seite wohnt. Sie schnitt als Vertreterin der Gnandsteiner mit Klaus-Jürgen Linke, dem 1. Beigeordneten des Landkreises, und Kohrens Bürgermeister Siegmund Mohaupt das symbolische Band durch.

Dass dies eine „ewige Baustelle" wurde, sei niemandem zum Vorwurf zu machen, betonte Linke und räumte ein, dass die neue Brücke eigentlich schon im Spätherbst fertig sein sollte. Doch im April stießen die Arbeiter der Firma Dr. Waldenburger direkt unter dem alten Fundament auf einen Felssporn. Dort habe man vorher keine Probebohrungen machen können, so Linke. Ein neu geplantes Bauende im Dezember habe dann der frühe Wintereinbruch verhindert (die LVZ berichtete). Der Beigeordnete dankte den Anliegern, die „über ein Jahr zu leiden hatten".

Der Landkreis musste für den Neubau nun 769 000 Euro auf den Tisch legen, knapp 540 000 Euro davon sind Fördermittel des Freistaates.

„Ich bin glücklich, weil das geteilte Dorf nun wieder zusammengeführt ist – rechtzeitig vor Beginn der Tourismussaison", erklärte Mohaupt, der das Bauwerk am liebsten „Brücke der Einheit" getauft hätte. Die ganze Stadt Kohren-Sahlis atme auf, denn nicht nur die Burg habe gelitten, auch andere touristische Anbieter, die Gastronomie, das Gewerbe, der Bäcker, der Handwerker... Froh sei er, dass der Landkreis die Umleitungsstrecke habe einbauen lassen, so der Bürgermeister.

Inge Engelhardt

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