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Neuer Radweg, sanierte Brücken: Geithain klotzt ran bei Flutschäden

Neuer Radweg, sanierte Brücken: Geithain klotzt ran bei Flutschäden

Den enormen Schäden folgt ein Bau-Boom: 5,5 Millionen Euro investiert die Stadt Geithain nach der verheerenden Flut im Juni 2013 vielerorts im Stadtgebiet. Verteilt auf mehrere Jahre werden Straßen und Wege neu gebaut, Fußballplätze erneuert, Brücken und Böschungen wiederhergestellt.

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Dirk Fiedler vom Unternehmen Barthel Sportanlagen setzt am künftigen Kunstrasenplatz im Geithainer Stadion die Begrenzung. In rund drei Wochen soll der Kunstrasen kommen.

Quelle: Jens Paul Taubert

Geithain. Eine der kostenintensivsten Maßnahmen ist der Bau eines neuen Radweges, der vom Geithainer Freibad entlang der Eula bis nach Wickershain führen soll. Start: im Herbst. Übertroffen werden dürfte sie vom im nächsten Jahr geplanten Bau der Wickershain durchziehenden Straße.

"Für die Vereine werden optimale Bedingungen geschaffen", sagt Kerstin Jesierski von der Geithainer Bauverwaltung und betont das Positive: Nahe des Freibades und im Stadion entstehen derzeit neue Kunstrasen-Plätze. Daran arbeitet die Großwiger Firma Barthel Sportanlagen GmbH in diesen Wochen parallel. 370 000 Euro und 240 000 Euro kosten die Fußball-Rasen, die ab dem Herbst nutzbar sein sollen. Außerdem wird im Henning-Frenzel-Stadion noch der Platz zwischen Sozialgebäude und Laufbahn drainiert und neu befestigt, Start Mitte Juli.

Eine große Baustelle ist bis Anfang September der Parkplatz an der Altenburger Straße. In zwei Abschnitten werden die Stellflächen befestigt, Kosten 140 000 Euro, Auftragnehmer ist die Grimmaer Firma Kunze. Ein Teil der Parkfläche steht auch während des Baus Besuchern der Stadt zur Verfügung. Wenige Schritte entfernt wird jetzt der Dammmühlenweg in Ordnung gebracht, Kosten 76 000 Euro. Die Frankenhainer Firma GTS hat zwölf Wochen Bauzeit veranschlagt. In Niedergräfenhain wird die Zufahrt zum evangelischen Kindergarten "Kleine Hirten" und zur Kirche unter Vollsperrung erneuert, Fertigstellung Ende September/Anfang Oktober.

Der Geithainer Stadtrat vergibt auf seiner Sitzung am 21. Juli die Leistungen für die Reparaturarbeiten im Lauf der Eula, beginnend am Ortsausgang Richtung Narsdorf bis zur sogenannten Norma-Brücke. "Nach der Vergabe wird es unverzüglich losgehen", kündigt Jesierski an. Ein Teil aber könne erst ab dem Herbst, am Ende der Vegetationsperiode, realisiert werden. Die Maßnahme sei mit der Naturschutz- und der Wasserbehörde abgestimmt. Die Kosten sind auf 166 000 Euro veranschlagt. Zudem steht die Reparatur der Norma-Brücke an. Der von vielen Wickershainern gewünschte Bau einer neuen, um Geh- und Radweg verbreiterten Brücke lasse sich über das Hochwasserschaden-Programm nicht finanzieren, sagt Jesierski: "Das Gutachten erlaubt uns - bei allem Verständnis - nichts anderes als eine Reparatur." Die soll unter einer mehrwöchigen Vollsperrung im Herbst erfolgen, Kosten - geschätzte 79 000 Euro.

Ein großes, Wickershain betreffendes Vorhaben zieht sich voraussichtlich über den Winter: Der 800 Meter lange Geh- und Radweg entlang der Eula hinüber Richtung Freibad und Röhrgasse wird inklusive einer Brücke erneuert. Kosten 619 000 Euro, Vergabe im September-Stadtrat. Der Wickershainer Ortschaftsrat befasst sich am 14. Juli damit (20 Uhr im Gasthof Höhle). Der Bau des Weges sei Voraussetzung für die Erneuerung der Wickershainer Dorfstraße im nächsten Jahr, sagt Kerstin Jesierski. Dann nämlich sei er die einzige direkte Verbindung Richtung Stadt. Der unvermeidliche Ausbau der Straße - zum Teil grundhaft, zum Teil erneuernd, zum Teil lediglich oberflächlich - sei unverzichtbar, habe aber eine Vollsperrung und weite Umwege zur Folge: "Das heißt Ausnahmezustand in Wickershain." Die Unannehmlichkeiten so gering wie möglich zu halten, sei deshalb das erklärte Ziel der Stadt.

Zur Baustelle wird im nächsten Jahr auch Theusdorf. Die durch Überschwemmungen arg in Mitleidenschaft gezogene Dorfstraße wird grundhaft ausgebaut. © Kommentar

Aus der Leipziger Volkszeitung vom 10.07.2015
Ekkehard Schulreich

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