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Geithain Neujahrsempfang in Frohburg
Region Geithain Neujahrsempfang in Frohburg
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16:07 18.01.2013
Das Akkordeonensemble Markkleeberg der Musik- und Kunstschule "Ottmar Gerster" umrahmte den Neujahrsempfang musikalisch. Quelle: Jens Paul Taubert
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Frohburg

Und bat im Sinne der letzteren Zeile um die Unterstützung vieler Bürger. „Wir haben dabei aus Sicht der Stadt Frohburg wahrlich keinen Grund, pessimistisch in die Zukunft zu blicken“, hob das Stadtoberhaupt im bis auf den letzten Platz gefüllten Veranstaltungssaal des Bürgerzentrums am Rathaus hervor. Denn auch, wenn der Blick nach vorn gerichtet sei, wurde beim Fazit für 2012 klar: Es wurde kräftig investiert und ging voran. „Man staunt mitunter, was alles in einem Jahr wurde“, so Hiensch und benannte als Beispiele die vollends abgeschlossene Sanierung der Grundschule, wobei in der Mittelschule 2013 der derartige Schlusspunkt gesetzt werden soll. In der Kita „Spatzennest“ hat sich im Haus und dem Außengelände eine Menge getan. Das ehemalige Brauhaus wurde zur modernen Bibliothek umgestaltet, der Aufbauweg in Flößberg ohne jedwede Fördermittel eingebaut. Trotz erheblich größerer Schäden, die sich im Bauablauf herausstellten, konnte das Dach des Herrenhauses Prießnitz saniert werden. Das Vereinshaus in Frankenhain ist fertig, der Straßen- und Brückenbau an der Rosa-Luxemburg-Straße in Tautenhain nach vielen Unwägbarkeiten und und und. In Stadtsanierung und -umbau seien alle städtebaulichen Ziele abgearbeitet. „Davon träumten wir vor 20 Jahren. Heute ist vieles schon Selbstverständlichkeit“, sinnierte Hiensch. Allerdings sei die Verwaltung oftmals an die Grenzen des Machbaren gestoßen. „Deshalb auch müssen wir schon differenzieren, was wichtig ist und Vorrang hat, oder was eben auch noch ein Weilchen warten muss“, hob er hervor und unterstrich, dass man auch 2013 nicht jeden Wunsch der Bürger erfüllen könne. Umfangreich seien die Vorhaben auf jeden Fall und über drei Millionen Euro würden auch in diesem Jahr investiert, richtete der Bürgermeister den Blick in die nahe Zukunft. Die Gestaltung des Bahnhofumfeldes stehe dabei ebenso ganz oben auf der Prioritätenliste wie der Neubau der Kita Tautenhain, die im Mai beginnende Modernisierung der Kita Prießnitz oder Umbau und Sanierung des Hortes und der Grundschule Frankenhain. Trotz vieler guter Gründe, das Jahr 2013 erwartungsvoll anzugehen, machte das Stadtoberhaupt auch um die negativen Sachverhalte keinen Bogen. So ärgere ihn mächtig, dass auch nach fast zwei Jahren in der Frohburger Bergstraße, wo Einfamilienhäuser wegen Rutschungsgefahr des Hanges geräumt werden mussten, kaum Fortschritte erreicht seien (die LVZ berichtete). Hinsichtlich der Anschlussstelle Frohburg der A72 und der geplanten B7n wünschte sich Hiensch, dass die Bürger mehr Kampfeswillen zeigten, damit in der Perspektive dieses Ziel doch noch realisiert werden könne und vor allem die Ortsteile vom starken Verkehr verschont würden. Auch die fehlenden Mietwohnungen und Investoren, die solche bauten, gehörten zu den nicht erfreulichen Dingen des verflossenen Jahres. Dennoch gäbe es keinen Anlass, zu klagen. Die Aufforderung, mit anzupacken, aber auch gute Ideen zu entwickeln, was wie realisiert werden könnte, und das nicht allein dem Stadtoberhaupt zu überlassen – mit diesem verspäteten Neujahrswunsch sähe Hiensch noch mehr Potenzen für ein attraktives Frohburg.

Thomas Lang

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