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Ossaer Kindereinrichtung wird saniert

Ossaer Kindereinrichtung wird saniert

Baulärm und Staub statt Malen und Mittagsschlaf: Die Ossaer Kindertagesstätte ist derzeit eine große Baustelle, die sonst hier betreuten Kinder besuchen noch bis Ende September die Narsdorfer Einrichtung.

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Ein Mitarbeiter der Firma Teichmann verputzt in der Ossaer Kindertagesstätte den Waschraum neu, der nun auch ein Kneippbecken bekommen wird.

Quelle: Jens Paul Taubert

Ossa/Narsdorf. Beide Kindertagesstätten sind in Trägerschaft des Vereins Ländliches Leben. Im Oktober sollen alle Arbeiten in der Ossaer Einrichtung fertig sein, die Bauleute haben bis dahin noch jede Menge zu tun.

Sehr skeptisch standen sowohl Ossaer als auch Narsdorfer Eltern zunächst der Bauphase und dem zeitweiligen Umzug gegenüber. Doch diese Vorbehalte seien komplett verflogen, freute sich gestern Gloria Pröhl, die Leiterin beider Einrichtungen. „Die Ossaer Kinder genießen die neue Umgebung und auch für die Mädchen und Jungen in Narsdorf ist es eine Bereicherung", erzählte sie und lobte das „schöne Miteinander". Im Narsdorfer Mehrzweckraum entstand für die Gäste aus Ossa ein eigenes Gruppenzimmer, bestückt mit Ossaer Möbeln. Auch Erzieherinnen und Wirtschaftskräfte sind komplett mit umgezogen.

In Ossa haben derweil die Bauleute das Sagen. Der Sanitärbereich ist eine große Baustelle. Was hier bis zu den Sommerferien genutzt wurde, war „nicht mehr zeitgemäß und hygienisch bedenklich", sagt Kerstin Jesierski, Bauchefin im Geithainer Rathaus und durch die Verwaltungsgemeinschaft mit Narsdorf für das Vorhaben zuständig. Die Planung liegt in der Hand der Ingenieurgesellschaft Karnagel und Otto aus Brandis. „Wir haben einen wunderbaren Bauablaufplan", kommt Jesierski fast ins Schwärmen. Die alten Waschbecken, Toiletten und Fußböden sind raus. Der erste Beton für die neuen Böden kam am Donnerstag. Die Klempner haben ihre Arbeit begonnen, Vorarbeiten für den Trockenbau laufen, die Elektroanlagen werden erneuert. Eine moderne Therme wird künftig für warmes Wasser und Heizung sorgen. Kalte Füße beim Händewaschen sind Geschichte, denn der Sanitärbereich bekommt eine Fußbodenheizung. Zuletzt kommen die Fliesenleger, für Rot-Gelb-Orange-Töne hat sich das Erzieher-Team nach Jahren mit blauen Fliesen entschieden. „Bis jetzt liegen wir im Zeitplan", ist Geithains Bauchefin zufrieden.

Bis 30. September sollen die Arbeiten abgeschlossen sein, hatte Narsdorfs Bürgermeister Andreas Große (parteilos) in der Vorwoche im Gemeinderat bekräftigt. Gründlich hatten er und die Ratsmitglieder Kassensturz gemacht, um diese Sanierung durchziehen zu können. Ein Förderantrag für Mittel aus dem Programm der Integrierten ländlichen Entwicklung (Ile) ist gestellt, zunächst zahlt die Kommune aber alles aus eigener Tasche, nimmt für diese längst fällige Sanierung rund 94 000 Euro in die Hand. „Ganz herzlichen Dank dem Gemeinderat, dass er das Geld für den Umbau zur Verfügung stellt", betont Tino Stenzel, Geschäftsführer des Vereins Ländliches Leben, dem Träger der Einrichtung. „Wir finden das ganz toll und freuen uns schon auf ,unsere neue Kita‘". Die Zusammenarbeit funktioniere gut, bestätigen sowohl Jesierski als auch Stenzel. Und der Träger zieht mit, nutzt die Baufreiheit in der Einrichtung und eine Spende, um die sehr schadhaften Decken im großen Gruppenraum und der Küche zu erneuern. „Außerdem wollen wir fast den gesamten Kindergarten malermäßig herrichten", kündigt Tino Stenzel an.

Inge Engelhardt

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