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Geithain Perspektiven auf einen Blick: Geithainer Oberschule richtet Berufsmesse aus
Region Geithain Perspektiven auf einen Blick: Geithainer Oberschule richtet Berufsmesse aus
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16:49 13.03.2017
Rückblick auf die Berufemesse vor zwei Jahren in Geithain: Schüler informieren sich am Stand der Holzwerke Ladenburger Geithain. Die Messe findet immer abwechselnd in Geithain und Bad Lausick statt. Quelle: Andreas Döring
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Geithain/Bad Lausick

Die Berufsmesse, die die Oberschulen Geithain und Bad Lausick im Frühling jedes Jahres gemeinsam in wechselnder Verantwortung organisieren, ist längst etabliert. Am 21. März erfährt sie in der Paul-Guenther-Schule in Geithain eine Neuauflage. Ganz neu ist sie für Jens Graf, der erst seit Beginn dieses Schuljahres den Geithainer Oberschülern als Praxisberater zur Seite steht. Sabine Pohl, bisher als Lehrerin in erster Linie für die Berufsorientierung zuständig, kann sich auf Grafs Hilfe stützen. Auf der Messe präsentieren sich an diesem Abend zwischen 18 und 20 Uhr mehr als drei Dutzend Unternehmen, Institutionen und berufsbildende Schulen.

„Die Heranwachsenden beider Schulen können sich auf dieser Messe über eine Vielzahl von Berufen und deren Anforderungen informieren, können erste Kontakte knüpfen“, sagt Jens Graf. Der Abend richte sich in erster Linie an die Acht- und Neuntklässler samt ihrer Eltern, auch für Jüngere sei es gewiss ein Gewinn, sich hier umzuschauen – und für Ältere, die noch nicht das Passende gefunden hätten, ebenso. Der 55-jährige Leipziger weiß, wovon er spricht. Als Zimmermann stand er selbst viele Jahre auf dem Bau, begleitete als Ausbilder den Berufsnachwuchs bei seinen ersten Schritten. Jetzt ist er als Praxisberater Mitarbeiter der Fortbildungsakademie der Wirtschaft (FAW), die in Geithain beheimatet ist und Träger eines Projektes, das sächsisches Kultusministerium und Arbeitsagentur in mittlerweile 124 Oberschulen im Freistaat ermöglicht.

Graf kümmert sich um die Mädchen und Jungen in den Klassenstufen 7 und 8. „Wir möchten sie so lenken, dass sie spätestens in Klasse 9 sagen können, wohin sie beruflich wollen“, sagt Graf. Ausgangspunkt sei eine individuelle Potenzialanalyse. Im Gespräch mit Schülern und Eltern würden Ziele gesetzt, um in dieser Orientierungsphase voranzukommen. Zu Grafs Aufgaben gehört es auch, Betriebserkundungen zu organisieren, etwa bei den Autobauern BMW und Porsche, oder Besuche im Berufsinformationszentrum oder im Druckkunstmuseum. Den Achtklässlern sei er beim Finden eines Praktikumsplatzes behilflich, „der mit dem Berufswunsch übereinstimmt. Sonst macht das wenig Sinn.“ Mit den Schülern in Geithain zu arbeiten, trifft seinen Nerv: „Ich wurde hier super aufgenommen. Die Zusammenarbeit ist hervorragend.“

Nun hoffen Jens Graf und Sabine Paul, dass es am 21. März möglichst eng wird, heißt: dass viele Schüler und Eltern aus dem Einzugsbereich der beiden Oberschulen Geithain und Bad Lausick von diesem Angebot an Information und Austausch wieder rege Gebrauch machen. Darauf freuen sich zahlreiche Handwerksbetriebe und regionale Mittelständler, die Landwirtschaft und Globalplayer wie Siemens und DHL, aber auch Krankenkassen und Geldinstitute, Berufsschulen und die Polizei.

Von Ekkehard Schulreich

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