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Geithain Prießnitz feiert Kirchenjubiläum
Region Geithain Prießnitz feiert Kirchenjubiläum
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14:44 11.09.2016
Kaum einer der Besucher kam am Souvenirstand vor der Prießnitzer Kirche vorbei. Quelle: Foto: René Beuckert
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Prießnitz

Die Prießnitzer Kirche kann bereits auf eine über 400-jährige Geschichte zurückblicken und deren Erweiterung um 1616 - mit Taufstein, Altar und Kanzel - nahm die Kirchgemeinde jetzt zum Anlass, ein Fest auszurichten.

„Seit Monaten sind die Gemeindemitglieder mit der Festorganisation beschäftigt“, berichtete Pfarrerin Barbara Vetter. „Das Schöne daran ist, alles ging Hand in Hand. Hier auf dem Dorf helfen sich die Bewohner noch gegenseitig. Da reicht oft eine mündliche Vereinbarung, auf die man sich verlassen kann. Auch viele Einwohner, die nicht Mitglieder unserer Kirchgemeinde sind, trugen mit zum Gelingen des Jubiläums bei. Auch von den Feuerwehrleuten und Mitgliedern des Heimatvereines bekamen wir Unterstützung“, hob die Pfarrerin hervor.

Dass die Kirchenhistorie sogar als Broschüre gedruckt werden konnte, verdankt der Ort Klaus Ertl, der die damals von Pfarrersfrau Doris Rummel geführte Chronik aufarbeitete und damit ein Stück Geschichte lebendig werden ließ. Außerdem nahmen viele am Samstag das Angebot gern an, eine Ausstellung in der Kirche zu besuchen, in der Schautafeln die Historie in Wort und Bild schilderten. Zudem vermittelte Liane Stiller einen weiteren Einblick in die Kirchengeschichte. „Über das rege Besucherinteresse an den geschichtlichen Führungen bin ich schon überrascht“, freute sie sich. Mit so vielen Besuchern habe man gar nicht gerechnet. Einige Interessenten meinten, dass sie durch die Erklärungen die Kirche nun aus einem anderen Blickwinkel sehen.

Neben dem Souvenirstand vor dem Gotteshaus, wo Broschüren, Tragebeutel und Tassen mit dem Jubiläumslogo auf die Besucher warteten, trugen Aufführungen, wie eine Talenteschau, zur Unterhaltung bei.

Am Sonntag wurde eine gelbe Rose vor dem Gotteshaus gepflanzt. „Damit wollen wir an die über 400-jährige Kirchengeschichte erinnern“, erklärte Pfarrerin Barbara Vetter.

Von René Beuckert

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