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Geithain Prießnitzer Siedlung bald zentral angeschlossen
Region Geithain Prießnitzer Siedlung bald zentral angeschlossen
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17:00 19.05.2015
Kräftig gearbeitet wird gegenwärtig sowohl für Abwasser- wie Trinkwasserleitungen im Bereich der Siedlung Prießnitz. Quelle: Jens Paul Taubert

So begann der Verband Mitte April damit, die Siedlung Prießnitz schmutzwasserseitig nahezu vollständig an die zentrale Abwasserentsorgung anzuschließen.

Die Abwasserdruckleitung zwischen der Straße der Freundschaft in Prießnitz und der vorgesehenen Pumpstation in der Siedlung ist inzwischen verlegt. Nun ist die Florakc GmbH aus Borna dabei, das Ortsnetz in der Seidlugn selbst in den Boden zu bringen. "Damit wird hier zukünftig in 35 Grundstücken kein Betrieb von Kleinkläranlagen mehr erforderlich sein. Lediglich ein Grundstück könne aufgrund technologischer und kostenseitiger Gründe nicht zentral erschlossen werden", so AZV-Geschäftsführer Sven Lindstedt. Um das anfallende Regenwasser abzuleiten, seien die bisher genutzten Abwasserleitungen vorgesehen, wobei zukünftig verstärkt auf Vorort-Versickerung innerhalb der Grundstücke gesetzt werden müsse, informiert der AZV dazu. Das Vorhaben werde als Gemeinschaftsbaumaßnahme mit der KWW Grimma-Geithain GmbH ausgeführt, die im Baubereich Trinkwasserleitungen verlege beziehungsweise erneuere. Als Bauende ist der 20. Dezember fixiert.

Desweiteren werde der AZV Espenhain zusammen mit dem Landkreis Leipzig, der KWW Grimma-Geithain GmbH und der Stadt Frohburg im Zuge des schon länger angekündigten grundhaften Straßenausbaus der K 7933 den Ausbau seiner Abwasseranlagen im Bereich Hintere Dorfstraße, Schlossstraße und Schlosshof in Hopfgarten vornehmen (die LVZ berichtete). Hier wird das schon vorhandene Kanalsystem um Regen- und Schmutzwasserkanäle in der Schlossstraße erweitert sowie eine Gruppenkläranlage für 108 Einwohner errichtet.

Daneben werden vom Verband noch einige kleinere Kanalbaumaßnahmen zur Sanierung von Ortskanälen durchgeführt, beispielsweise in Frankenhain

Ebenso gingen die aktuellen Entwicklungen im Bereich Abwasser an denjenigen Grundstückseigentümern nicht spurlos vorüber, die auch zukünftig eine Kleinkläranlage weiter betreiben müssten. "Von der Unteren Wasserbehörde beim Landkreis Leipzig sowie vom AZV Espenhain wurden bis 31. Dezember 2012 insgesamt 585 Bescheide zur Sanierung der grundstückseigenen Kleinkläranlagen erlassen und von nahezu allen Grundstückseigentümern umgesetzt", so Lindstedt.

Neben den genannten Baumaßnahmen werden vom Verband 2013 wichtige Planungsleistungen intensiv vorangetrieben.Besonders schwierig werde sich dabei der Bereich der Wassergassein Flößberg gestalten, wird eingeschätzt. Im Zuge der Planungen müsse dringend eine Lösung für die Trennung des anfallenden Grundstückswassers sowie der Teichab- und -überläufe der westlich in der Ortslage liegenden Teiche gefunden werden. Auch Frohburgs Stadtrat beriet jüngst zur dortigen Situation.

Am Sonnabend ist übrigens zum "Tag der offenen Tür" vom Abwasserzweckverband Espenhain eingeladen.

Aus der Leipziger Volkszeitung vom 22.05.2013

Lang, Thomas

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