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Programm als Überraschung

Programm als Überraschung

Mit einer Festwoche begeht das Frohburger "Spatzennest" das 40-jährige Bestehen der Kindereinrichtung. Ein Sportfest mit Sponsorenlauf fand am Montag statt, gestern ein Indianerfest.

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In lautes Kriegsgeheul brechen hier die Mädchen und Jungen der Frohburger Kindertagesstätte "Spatzennest" bei ihrem gestrigen Indianerfest aus.

Quelle: Jens Paul Taubert

Frohburg. Heute gibt es ein Kinderprogramm mit dem "Knallfrosch". Ein Wandertag ist am Donnerstag geplant, und am Freitag ist ein Zauberer zu Gast. Bereits am Sonnabend hatte es ein Treffen mit ehemaligen Mitarbeitern gegeben.

 

 

"Wir haben für 60 Personen eingedeckt und freuen uns, dass jeder Platz besetzt ist", erzählte Einrichtungsleiterin Barbara Werrmann - auch wenn die anwesenden ehemaligen Mitarbeiter nur einen Bruchteil vom gesamten Team darstellten. "Es gab viele emotionale Momente bei der Begrüßung", erzählte Werrmann, die selber bereits seit 40 Jahren in der Kindertagesstätte agiert und sie seit 1991 leitet.

 

 

Auch Rotraut Volkmann ließ sich die Zusammenkunft nicht entgehen. "Ich habe von 1974 bis 2002 hier als Erzieherin gearbeitet. Die allgemeinen Bedingungen sind in den vielen Jahren immer besser geworden und auch die Vielzahl an Spielgeräten im Haus und auf dem Freigelände ist enorm gewachsen", so die 68-Jährige. Sie hat auch über ihren Beruf hinaus immer Kontakt zum "Spatzennest" gehalten. "Mein Enkelkind ging auch hier in die Kita. Dadurch habe ich immer bei den Aktivitäten mitgeholfen." Das Besondere sei der Zusammenhalt des Teams. Genau das war für alle Erzieherinnen ein wichtiger Aspekt, weshalb das Spatzennest so beliebt war und ist. "Es wurde und wird ständig am Haus gebaut, saniert und erneuert. Wir haben im Kollegium diese Zeit immer im Sinne der Kinder gemeistert", erinnerte sich die 54-jährige Kornelia Urbschat, die seit 1981 in der Einrichtung tätig ist. Sie war schon die ganze Woche über gespannt, wer alles kommen würde. Zur Überraschung der ehemaligen und natürlich aktuellen Mitarbeiter führten 42 Schulanfänger ihr Zuckertütenprogramm auf. Sie haben gesungen, Gedichte vorgetragen und getanzt. "Eine schöne Idee, das wir alle zum 40-jährigen Betriebsjubiläum eingeladen wurden. Ich habe sehr gern hier gearbeitet", erzählte Hannelore Mroske, und auch ihre ehemalige Kollegin Erika Geißler schwelgte in Erinnerungen. "Wir haben uns immer alle toll ergänzt und verstanden, es war eine wunderbare Zeit."

 

 

Im Moment besuchen 156 Mädchen und Jungen das "Spatzennest", das idyllisch am Wald gelegen ist. 17 pädagogische und drei technische Mitarbeiter sorgen für einen reibungslosen, freudigen und abwechslungsreichen Tagesablauf der Kinder. Der Träger der Einrichtung, die Stadt Frohburg, stand den Erzieherinnen bei der Verwirklichung ihrer Ideen und Vorschläge immer unterstützend zur Seite. Auch Bürgermeister Wolfgang Hiensch (BuW) war am Sonnabend dabei. "Meine Tochter war selber ab 1997 hier in der Kita. Ich muss sagen, das Team ist einfach super. Die Mitarbeiter haben uns als Stadt auch immer den Rücken freigehalten, da sie selber sehr aktiv sind", erklärte er. Auch würde es kaum Kritik der Eltern geben, da alle gemeinsam an einem Strang ziehen. "Aber auch die Lage, der große Außenspielbereich und der angrenzende Wald sprechen für diese Einrichtung", so Hiensch.

 

 

Elke Schwind ist ebenfalls begeistert. "Der Spielplatz wächst von Jahr zu Jahr und bietet den Kindern so viele Möglichkeiten zur spielerischen Entfaltung. Auch ein Lob an die Leiterin muss ich einmal aussprechen, den sie trägt mit ihren Ideen viel zum Erfolg der Kita bei." Und so schwelgten die ehemaligen Mitarbeiter und das aktuelle Team bei ihrem Treffen in alten Zeiten. Schauten sich Fotos, Zeitungsbeiträge, Collagen an und verlebten bis in den Abend hinein einen schönen Tag voller Erinnerungen und emotionaler Höhepunkte.

 

 

Beim traditionellen Familienabendbrot im Herbst werde man das Jubiläum der Einrichtung dann auch noch einmal mit den Eltern würdigen, kündigte die Einrichtungsleiterin an.

Aus der Leipziger Volkszeitung vom 21.05.2014
Nicole Rathge-Scholz

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