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Geithain Rathendorf: Leben nach dem Kirchenbrand
Region Geithain Rathendorf: Leben nach dem Kirchenbrand
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10:22 17.02.2010
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Rathendorf

„Wir wollen das würdig begehen“, kündigt Ulrich Voigt, Vorsitzender des rund 35 Mitglieder zählenden Fördervereins an, der sich im Jahre 2000 wenige Tage nach dem Brand des Gotteshauses gründete. Jetzt bereitet der Verein eine Ausstellung vor, die im Kirchenschiff zu den Veranstaltungen zu sehen sein wird. Zum Thema „Das Leben im Ort und der Region nach dem Kirchenbrand“ soll diese viele Bilder, Texte sowie Sammlungen von Gedanken zeigen. Die Initatoren freuen sich über weitere Beiträge, noch bis zum 28. Februar können diese beim Förderverein beziehungsweise bei Ulrich Voigt im Kindergarten Rathendorf abgegeben werden. „Alle aus Rathendorf und aus der ganzen Region sind aufgerufen, sich zu beteiligen“, betont der Vereinsvorsitzende. Natürlich lädt zu den geplanten Gottesdiensten und Veranstaltungen auch die ständige Ausstellung zur Geschichte der Rathendorfer Dorfkirche auf dem Dachboden des Gotteshauses jeweils ein. Unmittelbar nach dem Brand stellten Mitstreiter des Fördervereins eine Ausstellung zusammen, mit der sie damals herumreisten – auch um Spenden für den Aufbau der Kirche zu sammeln. Schon im Jahre 2001 konnte diese wieder geweiht werden, 2002 erfolgte die Orgelweihe. Im selben Jahr fand die Ausstellung einen ständigen Platz auf dem Dachboden des Gotteshauses. Die Exponate wurden zunächst nur provisorisch präsentiert. Der Förderverein überarbeitete die gesamte Schau und eröffnete sie 2005 im neuen Outfit. „Immer wieder kommen Leute, die die Ausstellung sehen wollen“, freut sich Voigt. Das ist stets nach den Gottesdiensten möglich – ansonsten nach Terminvereinbarung mit Ulrich Voigt im Kirchgemeindebüro unter Telefon 034346/6 25 63.

Inge Engelhardt

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