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Geithain Rittergut und Schloss Prießnitz präsentieren sich Besuchern
Region Geithain Rittergut und Schloss Prießnitz präsentieren sich Besuchern
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10:01 23.05.2016
Schmuck und idyllisch mit blühendem Flieder und der mächtigen Kastanie präsentiert sich das Ensemble in Prießnitz. Quelle: Gislinde Redepenning
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Frohburg/Prießnitz

Ganz besondere Einblicke auf einer Zeitreise von der Historie bis in die Gegenwart gewährten die Stadt Frohburg und der Heimatverein Prießnitz/Trebishain am Sonnabend zum „Tag der Städtebauförderung“ im Schloss und Rittergut Prießnitz. Kita und Freiwillige Feuerwehr trugen engagiert zu einem bunten Programm bei.

Sie sorgten mit Spiel, Spaß, Mitmachaktionen und kulinarischen Genüssen zum „Tag der offenen Tür“ für unterhaltsame Stunden. Frohburgs Bürgermeister Wolfgang Hiensch (BuW) informierte rund um Schloss und Rittergut zum Stand der aktuellen Planungen. Sein Vortrag interessierte. Vor dicht besetzten Bänken und Stuhlreihen verdeutlichte er die Schwierigkeiten, die Renovierung und Ausbau des historisch bedeutsamen Ensembles mit sich bringen. „Vieles ist schon sichtbar passiert, doch der Schwerpunkt liegt noch vor uns.“

Das Städtebauförderprogramm für kleinere Städte und Gemeinden (KSP) machte es nötig, Flächen neu zu ordnen, auf denen die ländliche Entwicklung gefördert werde, die sich nicht mit der Städtebauförderung überschneiden dürfe. Die bürokratischen Hürden seien hoch, die Auflagen und Anforderungen der Denkmalschutzbehörde teilweise unverständlich, so manche politische Gratwanderung sei nötig, um ans Ziel zu kommen, um Wünsche und Erfordernisse unter einen Hut zu bringen.

2016 haben die Sanierungsarbeiten im Treppenhaus und Erdgeschoss des Herrenhauses im Rittergut begonnen, das sich von außen schmuck präsentiert. Elektroanlagen, Putzarbeiten, alte Heizungsanlagen und Fußböden stehen auf dem Plan. Das Hauptgebäude des Schlosses und die östlichen Seitengebäude mit Sporthalle, Feuerwehr-Gerätehaus und Museumsdepot sollen bis 2018 fertig sein, die Zustimmung der Förderbehörde sei da. Ausführungsplanung und die Vorbereitung der Ausschreibungen laufen. „Rund drei Millionen Euro sind seit 2009 verbaut worden“, berichtete Hiensch, der mit den Zahlen jongliert, um allen Förderrichtlinien gerecht zu werden. „Zusätzliche fünf Millionen, davon 2,3 Millionen Eigenmittel, sind noch notwendig. Das Ende ist offen.“

Unbeeindruckt vom aufreibenden Engagement im Hintergrund tobten die Kinder über ihre Spielplätze. Cornelia Oehme, Leiterin der Kindertagesstätte, und ihre Kolleginnen, begrüßten die Besucher mit Kaffee und Kuchen. „Ich bin hier seit vielen Jahren tätig und habe den Prozess miterlebt“, erzählte Oehme. „Seit wir zu Frohburg gehören, hat sich besonders viel getan.“

Traditionelles und das Ursprüngliche des Rittergutkomplexes, der Bedarf einer Begegnungsstätte für Jung und Alt sowie eine hochmoderne Kita, die allen Ansprüchen an Bildung gerecht werde, seien eine sehr schöne Kombination. Das Arbeiten in diesem Ambiente mit einem großen Team, gemeinsam mit der Stadt, dem Heimatverein und der Elternschaft, mache einfach Spaß.

Die Besucher waren aus gegebenem Anlass aufgefordert, einen Fragebogen der Stadtverwaltung Frohburg auszufüllen, die mit einem offenen Ohr für Wünsche und Anregungen um aktive Mitarbeit in der Stadtentwicklung wirbt.

Von Gislinde Redepenning

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