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Geithain Schäden wird vor dem Winter zu Leibe gerückt
Region Geithain Schäden wird vor dem Winter zu Leibe gerückt
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15:25 19.05.2015

Wenn das Wetter hält, sollen die Maßnahmen möglichst noch in diesem Jahr realisiert werden.

Zum einen sollen die Fahrbahnschäden am Mittelweg im Ortsteil Jahnshain beseitigt werden. Diesen Auftrag im Umfang von 30 000 Euro erhielt - wie auch zwei weitere - die GTS GmbH Frankenhain. "Das zweite Hochwasser hat den Rest der Straße förmlich weggespült. Es ist im Grunde kein Belag mehr da", schilderte der Kohren-Sahliser Bürgermeister Siegmund Mohaupt (CDU) die Situation. In besonders geschädigten Bereichen wird die Gründung erneuert. Zur Ableitung des Regenwassers werden an geeigneten Stellen Querrinnen angeordnet. Regenwasser wird durch den bestehenden Kanal abgeleitet.

An die gleiche Firma ging der Zuschlag, um einen Durchlass auf der Straße von Wüstenhain nach Gnandstein, an dem sich die Rohre versetzt haben, in Ordnung zu bringen und die darüber führende Verbindung wieder instand zu setzen. Hierfür sind 25 000 Euro veranschlagt.

Der Straßenbau an der Lindaer Dorfstraße und Entwässerung im Bereich des Busplatzes und der Strecke in Richtung Meusdorf ist mit 198 500 Euro der dickste Brocken, der noch vor dem Winter angegangen werden soll. "Nachdem die Straße von beiden Seiten durch die Fluten in Mitleidenschaft gezogen wurde, ist sie im Grunde nicht mehr existent", so Mohaupt. Dabei werde sich die Baufirma mit der Berger Landtechnik GmbH genau absprechen. Denn die erhielt den vierten Auftrag, sich der Ablagerungen im Mausbach anzunehmen. "Ziel ist ja, dass die an die Straßen angrenzenden Wiesenbereiche so abgesenkt werden, dass sie künftig als natürliche Aufnahmezonen für Hochwasser fungieren können", begründete das Mohaupt. Das war auch eines der wichtigsten Anliegen, den der Jahnshainer Ortschaftsrat und Bürger zur Vorbeugung herausgearbeitet hatten.

Die Frage von Stadträtin Hannelore Sporbert (Linke), ob die Firma kapazitätsmäßig in der Lage sei, all diese Maßnahmen in den nächsten Wochen anzugehen, beantwortete das Stadtoberhaupt mit einem klaren Ja. "Wir haben das geprüft. Uns wurde zugesagt, dass es machbar sei." Er sei sehr froh, dass überhaupt Firmen gefunden wurden, fügte Mohaupt hinzu.

All diese Vorhaben sind Bestandteil des bestätigten Wiederaufbauplanes des Landkreises Leipzig und werden deshalb zu 100 Prozent gefördert.

Aus der Leipziger Volkszeitung vom 01.11.2013
Lang, Thomas

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