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Geithain Schatzsuche für die Schulanfänger der Rathendorfer „Wurzelbude“
Region Geithain Schatzsuche für die Schulanfänger der Rathendorfer „Wurzelbude“
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00:18 25.06.2017
Auf geht’s in einen neuen Lebensabschnitt: die Rathendorfer Schulanfänger auf einem historischen Fahrzeug der Feuerwehr. Quelle: Kita
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Narsdorf/Rathendorf

Ein Sommerfest, verbunden mit dem Zuckertütenfest für die Schulanfänger, wurde im Evangelischen Naturkindergarten „Wurzelbude“ Rathendorf gefeiert. „Ja, Gott hat alle Kinder lieb, jedes Kind in jedem Land. Er kennt alle unsre Namen, alle unsre Namen, hält uns alle, alle in der Hand.“ - Mit diesem Lied begann die gelungene Veranstaltung. Die Schulanfänger zeigten ein buntes Programm mit Liedern, Tänzen und Gedichten aus verschiedenen Ländern und in deren Sprache. Eine besondere Hüpfburg aus Strohballen, Basteleien und Spielangebote sorgten für einen erlebnisreichen Nachmittag für alle. Mit Leckereien aus anderen Ländern auf dem Buffet überraschten die Eltern die Feiernden.

Am frühen Abend begaben sich die acht Vorschüler auf eine Schatzsuche mitten durch den Hegewald und entdeckten voller Freude in einem großen Mähdrescher der Geithainer Landwirtschaftsgesellschaft in Bruchheim die Schatzkiste. Spät am Abend schliefen sie auf ihren Liegen in der „Wurzelbude“ ein. Das Team der Einrichtung dankt allen, die am Erfolg des Festes Anteil hatten.

Stolz ist die Eichhörnchen-Gruppe des Naturkindergartens – sie hat Tomaten selbst gezogen. „Die wachsen aus den kleinen Körnern in der Tomate“, wusste Lucas. Erzieherin Ulrike Edler brachte Tomatensamen von zu Hause mit. Nach eingehender Betrachtung des Samens bestätigten die Kinder: Das sind tatsächlich die kleinen Körner aus der Tomate, nur getrocknet. Ein Sack Anzuchterde war vorhanden, und Alwin, Sohn der Gärtnerei Springer, konnte Töpfe mitbringen. In kleine Schälchen füllten die Kinder Erde und streuten den Samen ein. Sie wurden nur ganz dünn mit Erde bedeckt. Das tägliche Gießen machte besonders viel Spaß. Schon nach anderthalb Wochen waren erste Keimblättchen zu sehen. Irgendwann wurde es den Pflanzen in ihren Schälchen zu eng. Die Kinder pflanzten jede in ihren eigenen Topf. Das tat den Pflanzen gut, und sie wuchsen zusehends. Simon fragte: „Wachsen da jetzt endlich die Tomaten dran?“

40 Pflanzen konnten unmöglich in den Garten der Einrichtung gepflanzt werden, da hätte der Platz zum Spielen gefehlt. „Da kam uns die zündende Idee: Wir können sie ja gegen eine Spende abgeben“, sagt Ulrike Edler. Aus den Reihen der fleißigen Gärtner fanden sich sofort zwei Verkäufer. An einem Nachmittag waren die Pflanzen verkauft, die Kindergarten-Kasse mit 37 Euro aufgebessert. Ein paar Pflanzen wurde für ein eigenes Beet aufgehoben, denn Simon und die anderen Kinder wollen ja noch Tomaten ernten.

Von es

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