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Schnelles Internet für Ortsteile: Studie rückt in greifbare Nähe

Schnelles Internet für Ortsteile: Studie rückt in greifbare Nähe

Ein herzhafter Schwenk in Richtung Daten-Autobahn war es nicht gerade, was der Bad Lausicker Technische Ausschuss am Donnerstagabend vollzog. Immerhin: Auf Druck aus den Ortsteilen hin verweigerte er sich nicht länger der Forderung, zumindest eine DSL-Bedarfs- und Verfügbarkeitsanalyse in Auftrag zu geben.

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In vielen Bad Lausicker Ortsteilen hapert es mit guten Datenverbindungen. Bürger fordern von der Stadt ein ernsthafteres Engagement.

Quelle: Ekkehard Schulreich

Bad Lausick. Ob das tatsächlich geschieht, entscheidet der Stadtrat am 23. Juni. Und dann endlich kann der lange Weg hin zu zeitgemäßen Internet-Zugängen auf dem Bad Lausicker Land endlich beschritten werden. Überzeugt haben Mitglieder des Steinbacher Ortschaftsrates und Einwohner von Beucha und Glasten Bad Lausicks stellvertretenden Bürgermeister und CDU-Fraktionschef Udo Goerke offenbar nicht gerade. Eine Kommune sei nicht dafür da, für einen Konzern wie die Deutsche Telekom finanziell in die Bresche zu springen, wiederholte er eine Argumentation, die Bürgermeister Josef Eisenmann (CDU) bereits vor Jahresfrist vortrug. Damals hatte der Technische Ausschuss ein Engagement für schnelle Internetverbindungen in den zurzeit im Grunde abgehängten Ortsteilen abgelehnt.Für Lauterbach etwa hatte die Telekom den Bau eines Ortsnetzes für machbar erklärt; eine Deckungslücke von 12 500 Euro sollte in dem Falle aber die Stadt schließen. „Eine Unverschämtheit", befand Goerke, entschloss sich nach einer Debatte aber doch, dem Stadtrat umgehend die Erarbeitung einer Analyse, der Grundlage für jegliche Bau-Aktivitäten, ans Herz zu legen. Was ihm Beifall von den Besucherbänken einbrachte.Fördergelder für diese Planungsleistungen zu nutzen, hatte in der Runde Thomas Klagge namens des Steinbacher Ortschaftsrates gefordert: „Damit wir damit an Anbieter herantreten können. Andere Kommunen machen das doch auch." Die Stadt sei durchaus den Bürgern gegenüber in einer Fürsorgepflicht, die nicht nur Strom und Wasser, sondern heutzutage auch moderne Datenwege betreffe, unterstrich André Jungnickel aus Beucha. In einem offenen Brief an Stadtrat und Verwaltung hatte er den heutigen Zustand nicht nur als Investitionshemmnis bezeichnet; er warnte davor, dass Bsad Lausick den Zug der Zeit verschlafen könnte und das die Entwicklung der Stadt in Summe schmälere.Jungnickel erneuerte seinen Vorstoß, für eine kostengünstige Erschließung Beuchas eine stillgelegte Gasleitung zu nutzen (die LVZ berichtete). Bauamtsleiter Wolfgang Günther sagte zu, in dieser Sache mit der Mitgas und der Telekom Kontakt aufnehmen zu wollen. Die Kosten für besagte Bedarfs- und Verfügbarkeitsanalyse, die der Stadt entstehen würden, bezifferte er auf rund 1500 Euro. Nicht zuletzt in Anbetracht der relativen Unerheblichkeit dieser Summe riet Tim Barczynski (Linke), die Analyse zu erstellen: „Daraus ergibt sich dann alles Weitere."Eine Botschaft, die auch in Glasten Hoffnungen auf Verbesserung nährt. Mit einer Unterschriftensammlung hatten zahlreiche Einwohner die Kommune kürzlich aufgefordert, endlich aktiv zu werden. Das sei unaufschiebbar zur Verbesserung der Lebensqualität im ländlichen Raum und für das ortsansässige Gewerbe, schrieb Uta Schiebold im Namen der Betreffenden an dan den Bürgermeister. Um anzufügen: Es wäre auch „ein Zeichen, dass die von der Stadt eingemeindeten Ortsteile von Ihnen ebenso ernst genommen werden wie die Stadt selbst."

Ekkehard Schulreich

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